FutureBEEing –
Nachhaltige Transformation bestehender Quartiere in den Niederlanden und Deutschland
Seit
dem 1. Januar 2024 läuft das FutureBEEing-Projekt. Die Provinz Overijssel
arbeitet gemeinsam mit niederländischen und deutschen Organisationen daran,
Wohnviertel im Interreg A NL/DE-Gebiet beschleunigt nachhaltig zu gestalten.
Die nachhaltige Transformation von Wohnquartieren wird ganzheitlich angegangen
und umfasst verschiedene Aspekte wie Klimaanpassung, Umstellung auf erneuerbare
Energien und Wärme, Verbesserung der Lebensqualität, Umgang mit demografischen
Veränderungen sowie Herausforderungen im Bereich Wohnen. In den nächsten vier
Jahren sind 6,9 Millionen Euro für das FutureBEEing-Projekt vorgesehen. Die
Projektpartner sind: die Provinz Overijssel, Küsters.Grün.Stadt.Klima,
Energieland2050 e.V., Stadt Münster, Gemeente Enschede, Gemeente Hengelo,
Saxion Hogeschool, Bureau Overbodig, Inversable und Fachhochschule Münster.
Assoziierte Partner des Projekts sind: Hochschule Emden/Leer, Alfa College, LWC
(Living Wave Company) Associates, Gemeente Noordoostpolder, Handwerkskammer
Münster, Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland e.V. (VdW),
Klima-Frieden und Ems-Achse GmbH, Buro de Haan und die Stadt Münster. Alle Partner tragen zur Expertise bei,
bestehende Wohnquartiere in den Niederlanden und Deutschland nachhaltig zu
transformieren.
FutureBEEing konzentriert sich im geschlossenen Teil des
Projekts auf die Entwicklung und Implementierung nachhaltiger Lösungen für die
städtische Entwicklung von Quartieren unter Berücksichtigung von Umwelt-,
Sozial- und Wirtschaftsfaktoren. Es richtet sich an verschiedene Stakeholdergruppen,
darunter Gemeinden und Städte, Behörden, Quartierentwickler, Netzwerkbetreiber,
Hauseigentümer, Bewohner und Organisationen, die an Quartiertransformationen
und -skalierungen beteiligt sind. Für die Transformation bestehender Quartiere
werden zwei Instrumente zur Nachhaltigkeit entwickelt und eingesetzt: Die
FB-Menükarte gibt an, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um das Quartier
klimabeständig zu machen. Die FB-Menükarte legt klare Normen und Anforderungen
als Grundlage für die nachhaltige Entwicklung von Wohnquartieren fest. Das
FB-Tool ist eine 2D/3D-Software. Die Software bestimmt die besten Szenarien für
einen Quartier-Masterplan zur Nachhaltigkeit. Das FB-Tool wird in
Zusammenarbeit mit Stakeholdergruppen entwickelt und verwendet. Im offenen Teil
des Projekts durchlaufen fünf Quartiere in den Niederlanden und fünf in
Deutschland eine Transformation, bei der in bestehenden Wohnquartiere 40
Subprojekte mit mindestens 80 Organisationen durchgeführt werden.
FutureBEEing Update: Erste
Pilotprojekte gestartet und Weiterentwicklung der Tools Die ersten
Pilotprojekte im offenen Teil von FutureBEEing sind gestartet. Im Stadtteil
Schinkel in Osnabrück und in Pesse (Gemeinde Hoogeveen) werden nachhaltige
Quartierstransformationen umgesetzt – mit aktiver Beteiligung von Bewohnern und
lokalen Akteuren. Auch in Aalten wurde ein neues Teilprojekt in der Grenzregion
Dinxperlo–Suderwick begonnen. Parallel dazu arbeiten die Partner an der
Weiterentwicklung der FutureBEEing-Menükarte und des Open-Source-FB-Toolings.
Am 9. September wurde die erste Demo-Version dem Konsortium präsentiert; die
Reaktionen waren durchweg positiv. Das Tool unterstützt Kommunen und
Organisationen dabei, intelligente und integrierte Entscheidungen für
nachhaltige Quartiere zu treffen. Auch die Kommunikation zum Projekt wächst
weiter: Die Website wurde aktualisiert, das Corporate Design überarbeitet, und
die LinkedIn-Community wächst stetig – inzwischen auf über 520 Follower. In der
kommenden Zeit werden neue Pilotquartiere in den Niederlanden und Deutschland
vorbereitet. So entwickelt sich FutureBEEing Schritt für Schritt zu einem
praxisorientierten Ansatz für nachhaltige Quartierstransformation.















