

{"id":43972,"date":"2026-05-27T00:06:24","date_gmt":"2026-05-26T23:06:24","guid":{"rendered":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/projects\/resilientis\/"},"modified":"2026-09-25T03:09:03","modified_gmt":"2026-09-25T02:09:03","slug":"resilientis","status":"publish","type":"projects","link":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/projects\/resilientis\/","title":{"rendered":"ResilientIS"},"content":{"rendered":"<p>Krisen kennen keine Grenzen &ndash; und eine sichere Gesundheitsversorgung darf nicht an ihnen enden. Die Corona-Pandemie, &Uuml;berschwemmungen und Cyberangriffe haben gezeigt, wie schnell Lieferketten unterbrochen werden k&ouml;nnen. Dabei k&ouml;nnen bereits kleine, aber unverzichtbare Bauteile wie Adapter f&uuml;r Beatmungs- oder Narkoseger&auml;te zum kritischen Engpass werden. Genau hier setzt ResilientIS an: Das Projekt st&auml;rkt die Widerstandsf&auml;higkeit von Krankenh&auml;usern im deutsch-niederl&auml;ndischen Grenzgebiet und schafft Strukturen, mit denen kritische Bauteile und ausgew&auml;hlte Medizinprodukte im Krisenfall schnell, sicher und m&ouml;glichst vor Ort bereitgestellt werden k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt steht ein grenz&uuml;berschreitendes Netzwerk aus Kliniken, Hochschulen und Unternehmen. Gemeinsam identifizieren die Partner versorgungskritische Bauteile, entwickeln standardisierte und gepr&uuml;fte digitale Vorlagen und erproben Verfahren, mit denen Ersatzteile bei Lieferengp&auml;ssen innerhalb kurzer Zeit additiv gefertigt werden k&ouml;nnen. Digitale Zwillinge, gemeinsame Datenstrukturen, Qualit&auml;tspr&uuml;fungen und ein rechtssicherer &bdquo;Crisis-License&ldquo;-Rahmen sollen daf&uuml;r sorgen, dass L&ouml;sungen nicht nur technisch funktionieren, sondern auch sicher und &uuml;bertragbar sind. Schulungen und Praxistests verankern die entwickelten Prozesse dauerhaft in der Versorgung.<\/p>\n<p>Getragen wird ResilientIS von einem starken deutsch-niederl&auml;ndischen Konsortium. Lead-Partner ist das Universit&auml;tsklinikum M&uuml;nster (UKM), das die Gesamtkoordination &uuml;bernimmt und mit seinem zertifizierten 3D-Druckprozess eine zentrale Rolle bei der Priorisierung, Herstellung und Pr&uuml;fung kritischer Bauteile einnimmt. Gemeinsam mit dem Radboud University Medical Center als klinischem Hauptpartner in den Niederlanden schafft das UKM die Grundlage f&uuml;r grenz&uuml;berschreitend abgestimmte und MDR-konforme Prozesse.<\/p>\n<p>Im Konsortium werden klinische Praxis, Wissenschaft, Technologie und industrielle Umsetzung gezielt miteinander verbunden. Die beteiligten Partner bringen Kompetenzen aus der Patientenversorgung, additiven Fertigung, Werkstoffpr&uuml;fung, Digitalisierung, Konstruktion und Simulation sowie Qualit&auml;tssicherung und Zulassung ein. Referenzkliniken erproben die entwickelten Prozessketten unter realen Bedingungen und stellen sicher, dass die L&ouml;sungen den Anforderungen des klinischen Alltags ebenso gerecht werden wie besonderen Krisensituationen.<\/p>\n<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der digitalen Infrastruktur. Gemeinsam werden standardisierte Datenstrukturen, modulare Digitale Zwillinge und Schnittstellen entwickelt, damit gepr&uuml;fte Bauteildaten grenz&uuml;berschreitend verf&uuml;gbar und in bestehende klinische Systeme integrierbar werden. Erg&auml;nzt wird dies durch Verfahren zur Qualit&auml;ts&uuml;berwachung sowie Pr&uuml;f- und Freigabeprozesse. Regulatorisches und industrielles Know-how unterst&uuml;tzt dabei, aus erprobten Prototypen sichere, reproduzierbare und skalierbare L&ouml;sungen f&uuml;r die medizinische Versorgung zu entwickeln.<\/p>\n<p>Die besondere St&auml;rke von ResilientIS liegt im Zusammenspiel dieser Kompetenzen: Klinische Erfahrung, Forschung, additive Fertigung, Digitalisierung, Qualit&auml;tssicherung und regulatorisches Know-how werden &uuml;ber die Grenze hinweg zusammengef&uuml;hrt. So entsteht mehr als eine technische L&ouml;sung &ndash; ein dauerhaft nutzbares Resilienznetzwerk, das Krankenh&auml;user bef&auml;higt, in Krisensituationen schneller und abgestimmt zu handeln.<\/p>\n<p>Damit leistet ResilientIS einen konkreten Beitrag zu einer stabileren Gesundheitsversorgung in Deutschland und den Niederlanden: Behandlungen bleiben auch bei Lieferengp&auml;ssen besser planbar, unn&ouml;tige Verlegungen k&ouml;nnen vermieden und vorhandene Kapazit&auml;ten grenz&uuml;berschreitend genutzt werden. Aus gemeinsamer Vorsorge wird so gemeinsame Handlungsf&auml;higkeit &ndash; f&uuml;r ein widerstandsf&auml;higeres Gesundheitssystem in der Grenzregion.<\/p>\n","protected":false},"parent":0,"template":"","pr-category":[271],"pr-priority":[285],"pr-stat":[253],"class_list":["post-43972","projects","type-projects","status-publish","hentry","pr-category-health-care-2","pr-priority-samenwerken-aan-een-verbonden-grensgebied","pr-stat-in-uitvoering"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/projects\/43972","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/projects"}],"about":[{"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/projects"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43972"}],"wp:term":[{"taxonomy":"pr-category","embeddable":true,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pr-category?post=43972"},{"taxonomy":"pr-priority","embeddable":true,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pr-priority?post=43972"},{"taxonomy":"pr-stat","embeddable":true,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pr-stat?post=43972"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}