

{"id":40902,"date":"2024-06-20T03:02:10","date_gmt":"2024-06-20T00:02:10","guid":{"rendered":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/projects\/refarm\/"},"modified":"2026-06-21T07:53:20","modified_gmt":"2026-06-21T06:53:20","slug":"refarm","status":"publish","type":"projects","link":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/projects\/refarm\/","title":{"rendered":"ReFarM"},"content":{"rendered":"<p>Das Projekt &#8222;Rethinking Farming and Manure Management&#8220; (ReFarM) soll zu einer nachhaltigen Landwirtschaft beitragen, indem es Technologien entwickelt und umsetzt, die die Verwertung von tierischem Dung vor Ort verbessern. Der Agrarsektor steht unter Regulierungsdruck und hat die M&ouml;glichkeit, eine Schl&uuml;sselrolle bei wichtigen Nachhaltigkeitsfragen zu spielen, insbesondere im Nordwesten der EU. Der Nordwesten Deutschlands und die Niederlande geh&ouml;ren zu den Regionen mit den h&ouml;chsten Viehbestandsdichten und der h&ouml;chsten G&uuml;lleproduktion. Das ReFarM-Projekt zielt darauf ab, technologische L&ouml;sungen zur Umwandlung von G&uuml;lle in Produkte wie D&uuml;ngemittelalternativen, Bodenverbesserungsmittel und erneuerbare Energie umzusetzen. Die zur&uuml;ckgewonnenen Produkte k&ouml;nnen die derzeitigen Produkte ersetzen, die aus Prim&auml;rressourcen wie D&uuml;ngemitteln aus dem Bergbau, organischen Substraten aus der Torfgewinnung und fossilen Brandstoffen stammen. Durch die Wiederverwendung von Ressourcen vor Ort werden Emissionen und Umweltsch&auml;den sowie die Verunreinigung des Bodens durch die emissionsintensive Gewinnung von Prim&auml;rressourcen minimiert.<\/p>\n<p>Die zur&uuml;ckgewonnenen D&uuml;ngemittelalternativen und Bodenverbesserungsmittel sollen die Bodengesundheit und -funktionalit&auml;t verbessern, um die Widerstandsf&auml;higkeit des Bodens gegen&uuml;ber dem Klimawandel zu unterst&uuml;tzen. Die Gesundheit und Funktionsf&auml;higkeit der B&ouml;den sind f&uuml;r die Aufrechterhaltung landwirtschaftlicher T&auml;tigkeiten von wesentlicher Bedeutung. Gesunde und funktionierende B&ouml;den dienen nicht nur der Landwirtschaft, sondern sch&uuml;tzen auch die Umwelt sowie Oberfl&auml;chen- und Grundw&auml;sser. Das ReFarM-Projekt zielt darauf ab, auf Dung basierende R&uuml;ckgewinnungsprodukte auf die Bed&uuml;rfnisse des Bodens zuzuschneiden.<\/p>\n<p>Die Valorisierung von Dung und damit zusammenh&auml;ngende zirkul&auml;re und nachhaltige Praktiken schaffen neue Einkommensm&ouml;glichkeiten f&uuml;r landwirtschaftliche KMU. Der grenz&uuml;berschreitende Austausch von Best Practices und Valorisierungsprodukten schafft einen Mehrwert und verringert den finanziellen und regulatorischen Druck auf den regionalen Agrarsektor. Das ReFarM-Projekt zielt darauf ab, neue Gesch&auml;ftsmodelle f&uuml;r landwirtschaftliche KMU zu bewerten und neue Szenarien mit den derzeit angewandten zu vergleichen.<\/p>\n<p>Daraus ergeben sich die drei folgenden Hauptaspekte von ReFarM:<\/p>\n<ul>\n<li>Verwertung von G&uuml;lle durch nachhaltige Biotechnologie<\/li>\n<li>St&auml;rkung der B&ouml;den durch Recyclingsprodukte<\/li>\n<li> Schaffung einer nachhaltigeren und gerechteren G&uuml;llewirtschaft<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Agrarsektor ist die Hauptzielgruppe des ReFarM-Projekts, das darauf abzielt, G&uuml;lle nachhaltig zu behandeln und Kohlenstoff, N&auml;hrstoffe und Energie zur&uuml;ckzugewinnen, die den Boden und den gesamten Agrarsektor st&auml;rken. Der Agrarsektor ist in dem Konsortium durch Landwirte und landwirtschaftliche Genossenschaften (MTS Broekroelofs, B.E.S. GmbH und Agricycling) vertreten. Die an dem Projekt beteiligten Landwirte sind innovativ und fortschrittlich und bem&uuml;hen sich aktiv um Nachhaltigkeit in ihren Betrieben. Sie werden die Technologien vor Ort testen und die Verwertungsprodukte in Feldversuchen anwenden. Die Anwendung der Technologie und die Vorteile f&uuml;r den Boden k&ouml;nnen vor Ort besichtigt und von Personen aus demselben Sektor erl&auml;utert werden.<\/p>\n<p>Der Agrarsektor ist in die Gesellschaft eingebettet und bringt viele Interessengruppen mit. W&auml;hrend Landwirte die gr&ouml;&szlig;ten Interessenvertreter sind, spielen regionale und nationale Regierungen, Technologieanbieter, Umweltbeh&ouml;rden und -verb&auml;nde, Wissenseinrichtungen und die allgemeine Gesellschaft eine Rolle bei mindestens einem der drei Hauptaspekte von ReFarM. Das ReFarM-Konsortium umfasst Wissenspartner aus den Bereichen Wassertechnologie, Verfahrenstechnik, Landwirtschaft und Analytik (Wetsus, Hochschule Osnabr&uuml;ck, Kompetenzzentrum 3N, Universit&auml;t Duisburg Essen), Technologiepartner aus dem Bereich der Verarbeitung organischer Abfallstr&ouml;me (Oosterhof Holman und Humus Guru) und eine landwirtschaftliche Beratungsfirma (DLV Advies).<\/p>\n","protected":false},"parent":0,"template":"","pr-category":[265],"pr-priority":[283],"pr-stat":[253],"class_list":["post-40902","projects","type-projects","status-publish","hentry","pr-category-agro-food-2","pr-priority-een-groener-programmagebied","pr-stat-nieuw"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/projects\/40902","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/projects"}],"about":[{"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/projects"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=40902"}],"wp:term":[{"taxonomy":"pr-category","embeddable":true,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pr-category?post=40902"},{"taxonomy":"pr-priority","embeddable":true,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pr-priority?post=40902"},{"taxonomy":"pr-stat","embeddable":true,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pr-stat?post=40902"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}