

{"id":44712,"date":"2026-10-08T15:18:37","date_gmt":"2026-10-08T14:18:37","guid":{"rendered":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/?p=44712"},"modified":"2026-10-08T15:18:37","modified_gmt":"2026-10-08T14:18:37","slug":"icec-gemeinsam-loesungen-fuer-die-grenzuebergreifende-akutversorgung-entwickeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/icec-gemeinsam-loesungen-fuer-die-grenzuebergreifende-akutversorgung-entwickeln\/","title":{"rendered":"ICEC: Gemeinsam L\u00f6sungen f\u00fcr die grenz\u00fcbergreifende Akutversorgung entwickeln"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 10. September fand der Kick-off der Arbeitsgruppen des Interreg-Projekts ICEC (\u201eImproving Crossborder Emergency health-Care\u201c) statt. Im Mittelpunkt des Treffens standen die bisherigen Erfahrungen im Projekt, der aktuelle Stand sowie die n\u00e4chsten Schritte auf dem Weg zu einer besser abgestimmten grenz\u00fcbergreifenden Akutversorgung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausgangspunkt f\u00fcr die weitere Arbeit sind konkrete Herausforderungen, die zuvor gemeinsam mit deutschen und niederl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4ften aus der gesamten Versorgungskette identifiziert wurden. W\u00e4hrend des Treffens am 10. September wurden diese Engp\u00e4sse aufgegriffen und in den Arbeitsgruppen weiterbearbeitet. In einem gemeinsamen Brainstorming entstanden erste innovative L\u00f6sungsans\u00e4tze und sogenannte \u201eQuick Wins\u201c, die dazu beitragen sollen, die Zusammenarbeit \u00fcber die Grenze hinweg ganz praktisch zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass hier konkreter Handlungsbedarf besteht, zeigen auch die Zahlen: Allein im Jahr 2024 fuhren deutsche Rettungswagen 325-mal das Radboudumc in Nijmegen an. Insbesondere f\u00fcr Patientinnen und Patienten, die eine hochkomplexe Akutversorgung ben\u00f6tigen, kann das Radboudumc der n\u00e4chstgelegene geeignete Versorger sein. Bislang erfolgt die grenz\u00fcbergreifende Zusammenarbeit in solchen F\u00e4llen jedoch teilweise noch ad hoc. Unterschiedliche Strukturen, Kommunikationswege und fehlende abgestimmte Vereinbarungen k\u00f6nnen wertvolle Zeit kosten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau hier setzt ICEC an. Ziel ist es, eine strukturierte und nachhaltige Zusammenarbeit zwischen den Akteuren der Akutversorgung in der Region aufzubauen. Abgestimmte Versorgungspfade, gemeinsame Protokolle und entsprechend geschulte Mitarbeitende sollen dazu beitragen, ein gut funktionierendes grenz\u00fcbergreifendes Akutsystem f\u00fcr rund 500 Patientenverlegungen pro Jahr zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine wichtige Rolle spielt dabei nicht nur die organisatorische, sondern auch die interkulturelle Zusammenarbeit. Deshalb stand am 10. September ebenfalls der Austausch \u00fcber unterschiedliche (Arbeits-)Kulturen und Perspektiven im Mittelpunkt. Gemeinsam wurde der Frage nachgegangen, wie diese Unterschiede nicht als Hindernis, sondern vielmehr als St\u00e4rke und Katalysator f\u00fcr die Zusammenarbeit genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ICEC verfolgt damit ein klares Ziel: Wenn bei einem medizinischen Notfall jede Minute z\u00e4hlt, soll die Grenze die bestm\u00f6gliche Versorgung nicht erschweren. Durch eine engere und strukturierte Zusammenarbeit sollen die Qualit\u00e4t der Akutversorgung verbessert, die Gesundheitssysteme auf beiden Seiten der Grenze entlastet und die \u00dcberlebenschancen von Patientinnen und Patienten erh\u00f6ht werden.<strong><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 10. September fand der Kick-off der Arbeitsgruppen des Interreg-Projekts ICEC (\u201eImproving Crossborder Emergency health-Care\u201c) statt. 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