

{"id":44651,"date":"2026-09-21T16:11:41","date_gmt":"2026-09-21T15:11:41","guid":{"rendered":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/?p=44651"},"modified":"2026-09-21T16:11:43","modified_gmt":"2026-09-21T15:11:43","slug":"15-jahre-grenzuebergreifende-zusammenarbeit-in-der-wasserwirtschaft-gprw-jubilaeumskonferenz-und-diwa-midterm-event-im-parkhotel-wasserburg-anholt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/15-jahre-grenzuebergreifende-zusammenarbeit-in-der-wasserwirtschaft-gprw-jubilaeumskonferenz-und-diwa-midterm-event-im-parkhotel-wasserburg-anholt\/","title":{"rendered":"15 Jahre grenz\u00fcbergreifende Zusammenarbeit in der Wasserwirtschaft: GPRW-Jubil\u00e4umskonferenz und DIWA Midterm-Event im Parkhotel Wasserburg Anholt"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutsch-niederl\u00e4ndische GPRW-Partner blicken auf 15 Jahre grenz\u00fcbergreifende Zusammenarbeit zur\u00fcck, befassen sich mit aktuellen Entwicklungen im Wassermanagement, darunter den ersten Ergebnissen des strategischen Interreg-Projekts DIWA, und richten den Blick nach vorn.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wasser und Trockenheit machen nicht an der Grenze halt. Unter diesem Motto kamen am Mittwoch, den 16. September 2026, rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Beh\u00f6rden, Wasserwirtschaft, Politik und Wissenschaft aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden im Romantik Parkhotel Wasserburg Anholt zusammen. Anlass waren das 15-j\u00e4hrige Bestehen der Grenz\u00fcberschreitenden Plattform f\u00fcr Regionale Wasserwirtschaft (GPRW) sowie das Midterm-Event des strategischen Interreg-Projekts DIWA \u2013 Drought Strategies in Water Management.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Benedikt Spieker, Vorstandsmitglied des Kreises Borken und der GPRW, begr\u00fc\u00dfte die Teilnehmenden in der Wasserburg Anholt.<br>Hier wurde 1991 der Vertrag von Anholt unterzeichnet und damit eine wichtige Grundlage f\u00fcr die grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit geschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>15 Jahre GPRW: eine Antwort auf gemeinsame grenz\u00fcbergreifende Herausforderungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die GPRW wurde 2011 als Reaktion auf extreme Niederschl\u00e4ge und \u00dcberschwemmungen im Sommer 2010 gegr\u00fcndet. Was aus einer Krisensituation heraus begann, hat sich in den vergangenen 15 Jahren zu einer etablierten Plattform zwischen den heutigen sieben Partnern aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden entwickelt: dem Kreis Borken, dem Kreis Steinfurt, der Bezirksregierung M\u00fcnster, dem Landkreis Grafschaft Bentheim, dem Landkreis Emsland sowie den niederl\u00e4ndischen waterschappen Rijn en IJssel und Vechtstromen. Die Plattform steht f\u00fcr eine aktive grenz\u00fcbergreifende Zusammenarbeit in der Wasserwirtschaft und ist in dieser Form entlang der deutsch-niederl\u00e4ndischen Grenze einzigartig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e15 Jahre GPRW bedeuten 15 Jahre gemeinsames Lernen, gemeinsames Handeln und Vertrauen \u00fcber die Grenze hinweg. Dieses Netzwerk ist eine wichtige Grundlage, um auch auf zuk\u00fcnftige Klimaextreme gemeinsam reagieren zu k\u00f6nnen\u201c, betonte Sandra Cichon, Erste Kreisr\u00e4tin des Landkreises Grafschaft Bentheim, w\u00e4hrend der Podiumsdiskussion mit den Vorstandsmitgliedern der GPRW.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zwischen Trockenheit und Hochwasser: DIWA-Ergebnisse und Stresstests<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Mittelpunkt der fachlichen Beitr\u00e4ge standen konkrete Instrumente f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Wasserwirtschaft. Ein wichtiger Bestandteil war die Zwischenbilanz des strategischen Interreg-VI-Projekts DIWA (2024\u20132027). \u201eTrockenheit kennt keine Grenzen. Deshalb ist Zusammenarbeit keine Option, sondern eine Notwendigkeit: Es geht nicht nur darum, Wissen zu teilen und \u00fcber L\u00f6sungen zu sprechen, sondern diese gemeinsam zu entwickeln und umzusetzen\u201c, erl\u00e4uterte Gerald Aveskamp, Vorstandsmitglied der Waterschap Vechtstromen. Dar\u00fcber hinaus pr\u00e4sentierten die Projektpartner im Foyer Poster mit Projektergebnissen, die zum Austausch mit den Besuchern anregten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wurden erste Ergebnisse eines innovativen deutsch-niederl\u00e4ndischen Stresstests vorgestellt, den die GPRW gemeinsam mit der Forschungsallianz JCAR-ATRACE durchf\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Stresstest ist eine systematische Analyse extremer Wetterszenarien, um die Resilienz von Wassersystemen zu bewerten und m\u00f6gliche Ma\u00dfnahmen zu untersuchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch andere aktuelle Themen der Wasserbewirtschaftung wurden w\u00e4hrend der Konferenz thematisiert. Matthias B\u00f6rger vom Ministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen sprach \u00fcber neue M\u00f6glichkeiten der Zusammenarbeit zwischen NRW und den Niederlanden. Prof. Dr.-Ing. Andr\u00e9 Niemann von der Universit\u00e4t Duisburg-Essen sprach \u00fcber Innovationen in der Wasserwirtschaft, und Femke Davids vom Watermanagement Centrum Nederland \u00fcber die Verdr\u00e4ngungsreihe bei Wasserknappheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Grenz\u00fcbergreifende Zusammenarbeit weiter st\u00e4rken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Konferenz diente nicht nur dem R\u00fcckblick, sondern vor allem auch dem Blick nach vorn: Wie k\u00f6nnen sich die GPRW-Partner gemeinsam besser auf Trockenheit, extreme Niederschl\u00e4ge und Hochwasser vorbereiten? Die Konferenz bot hierf\u00fcr neue Erkenntnisse und zugleich zahlreiche M\u00f6glichkeiten, bestehende Netzwerke weiter zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Interreg-Projekt DIWA<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Interreg-Projekt DIWA arbeiten die folgenden zehn Partner zusammen: Waterschap Vechtstromen (Lead Partner), Waterschap Rijn en IJssel, Provincie Gelderland, Universiteit Twente, Kreis Borken, Kreis Steinfurt, Landkreis Emsland, Landkreis Grafschaft Bentheim, Vechteverband und die EUREGIO. Das Projekt hat ein Budget von circa 6 Millionen Euro, ist Teil des Interreg Programms Deutschland-Nederland und wird von der Europ\u00e4ischen Union, der Nieders\u00e4chsische Staatskanzlei, dem Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und den Provinzen Gelderland und Overijssel finanziell unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsch-niederl\u00e4ndische GPRW-Partner blicken auf 15 Jahre grenz\u00fcbergreifende Zusammenarbeit zur\u00fcck, befassen sich mit aktuellen Entwicklungen im Wassermanagement, darunter den ersten Ergebnissen des strategischen Interreg-Projekts DIWA, und richten den Blick nach vorn. Wasser und Trockenheit machen nicht an der Grenze halt. Unter diesem Motto kamen am Mittwoch, den 16. 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