

{"id":44610,"date":"2026-09-14T08:50:27","date_gmt":"2026-09-14T07:50:27","guid":{"rendered":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/?p=44610"},"modified":"2026-09-14T09:17:22","modified_gmt":"2026-09-14T08:17:22","slug":"niederlaendische-und-deutsche-partner-ueben-gemeinsam-den-umgang-mit-naturbraenden-in-der-grenzregion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/niederlaendische-und-deutsche-partner-ueben-gemeinsam-den-umgang-mit-naturbraenden-in-der-grenzregion\/","title":{"rendered":"Niederl\u00e4ndische und deutsche Partner \u00fcben gemeinsam den Umgang mit Naturbr\u00e4nden in der Grenzregion"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wie arbeiten niederl\u00e4ndische und deutsche Organisationen bei einem Naturbrand zusammen? Und wie stimmen sie ihr Wissen, ihre Ausr\u00fcstung und ihre Vorgehensweisen aufeinander ab? Am 10. und 11. September kamen Feuerwehr, Naturverwalter und andere Organisationen aus den Niederlanden und Deutschland in Swalmen zusammen, um ihre Zusammenarbeit in der Praxis zu testen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Schwimmbad in Swalmen (NL) lernten die Teilnehmer die Ausr\u00fcstung, Arbeitsweisen und Techniken der anderen bei der Bek\u00e4mpfung von Naturbr\u00e4nden kennen. Die Gemeinde Roermond stellte das \u00dcbungsgel\u00e4nde zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend der \u00dcbungstage arbeiteten die Teilnehmer unter anderem mit mobilen Kommandoposten, Drohnen und Fahrzeugen f\u00fcr schwer befahrbares Gel\u00e4nde. Die Feuerwehr stellte verschiedene Methoden zum Anlegen von Haltelinien vor. Dar\u00fcber hinaus zeigte die \u201eHandcrew Zuid-Nederland\u201c, wie mit Handwerkzeugen und ohne L\u00f6schwasser eine Haltelinie angelegt werden kann, und, wie Gegenbr\u00e4nde als Vegetationsbrandbek\u00e4mpfungstaktik eingesetzt werden k\u00f6nnen.<br>Das Team \u201eDigitale Erkundung\u201c zeigte au\u00dferdem, wie Drohnen aus der Luft schnell Informationen \u00fcber die Lage und das Gel\u00e4nde liefern k\u00f6nnen. Der deutsche \u201eFirefighter\u201c wurde als Beispiel f\u00fcr ein Fahrzeug vorgestellt, mit dem sich Naturverwalter in unwegsamem Gel\u00e4nde fortbewegen und eine nasse Stopplinie anlegen k\u00f6nnen.<br><br><strong>Naturbrandbek\u00e4mpfung macht nicht an der Landesgrenze Halt<br><\/strong>Ein Naturbrand h\u00e4lt sich nicht an Grenzen. Deshalb ist es wichtig, dass niederl\u00e4ndische und deutsche Organisationen sich kennen, verstehen, wie die andere Seite arbeitet, und bei Bedarf schnell zusammenarbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Zusammenarbeit geht \u00fcber die reine Brandbek\u00e4mpfung hinaus. Auch die Vorbeugung von Naturbr\u00e4nden, Ortskenntnisse und der Austausch von Informationen spielen eine wichtige Rolle. Naturverwalter k\u00f6nnen beispielsweise die Feuerwehr bei einem Einsatz mit ihren Ortskenntnissen unterst\u00fctzen. Umgekehrt hilft das Wissen \u00fcber die Arbeitsweise der Feuerwehr den Naturverwaltern, Entscheidungen w\u00e4hrend eines Einsatzes besser nachzuvollziehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch gemeinsame \u00dcbungen, den Austausch von Wissen und das Testen gemeinsamer Absprachen in der Praxis sind Organisationen auf beiden Seiten der Grenze besser auf Naturbr\u00e4nde vorbereitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00dcbungstage wurden von der Arbeitsgruppe \u201e\u00dcbungen\u201c des Projekts Natu(u)rbrandmanagement organisiert. Alle Projektpartner waren an der Organisation beteiligt. Auch die Bosgroep Zuid-Nederland leistete einen wichtigen Beitrag zur Vorbereitung und Organisation der \u00dcbungstage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u00dcber Natu(u)rbrandmanagement<br><\/strong>Die Kooperations\u00fcbungen sind Teil des Projekts Natu(u)rbrandmanagement. Im Rahmen dieses Projekts arbeiten Feuerwehren und Naturverwalter aus Nord-Limburg und Nordrhein-Westfalen gemeinsam daran, um das Risiko von Naturbr\u00e4nden zu verringern und besser in der Lage zu sein, diese zu bew\u00e4ltigen. Dabei geht es um die Vorbeugung von Naturbr\u00e4nden, den Austausch von Wissen und die Bek\u00e4mpfung von Naturbr\u00e4nden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Projekt Natu(u)rbrandmanagement l\u00e4uft von Oktober 2024 bis Ende 2027 und wird im Rahmen des Interreg VI A Programms Deutschland-Nederland und von der Europ\u00e4ischen Union, dem MWIKE NRW und der Provinz Limburg mitfinanziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Weitere Informationen<\/strong> zum Projekt und zu den Fortschritten finden Sie auf der Projektwebsite: <a href=\"http:\/\/www.nabram.eu\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">www.nabram.eu<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie arbeiten niederl\u00e4ndische und deutsche Organisationen bei einem Naturbrand zusammen? Und wie stimmen sie ihr Wissen, ihre Ausr\u00fcstung und ihre Vorgehensweisen aufeinander ab? Am 10. und 11. 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