

{"id":43876,"date":"2026-04-24T12:15:43","date_gmt":"2026-04-24T11:15:43","guid":{"rendered":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/?p=43876"},"modified":"2026-04-24T12:15:50","modified_gmt":"2026-04-24T11:15:50","slug":"euregionale-wissenswerkstaetten-sehen-die-grenze-nicht-laenger-als-huerde-sondern-als-chance","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/euregionale-wissenswerkstaetten-sehen-die-grenze-nicht-laenger-als-huerde-sondern-als-chance\/","title":{"rendered":"Euregionale Wissenswerkst\u00e4tten sehen die Grenze nicht l\u00e4nger als H\u00fcrde, sondern als Chance"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Am Mittwoch fand in der \u201eGieterij\u201c des ROC van Twente in Hengelo die Abschlussveranstaltung des Interreg-Projekts \u201eEuregionale Kenniswerkplaatsen\u201c (EKW) statt. W\u00e4hrend der Zusammenkunft wurde auf eine erfolgreiche Periode zur\u00fcckgeblickt, in der Bildung und Wirtschaft gemeinsam daran arbeiteten, grenzenloses Lernen und Arbeiten zu f\u00f6rdern. Die zentrale Botschaft lautete: Die Grenze ist keine Barriere, sondern eine einzigartige Chance f\u00fcr Talent und Innovation.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Im Fokus des Projekts stand die Entwicklung deutsch-niederl\u00e4ndischer Wissenswerkst\u00e4tten. Die Projektpartner definieren eine Wissenswerkstatt als eine Begegnungsplattform, auf der Schulen, Lehrkr\u00e4fte, Sch\u00fcler und Studierende sowie Unternehmen und Wissenseinrichtungen zusammenkommen, um gemeinsam Innovationen zu teilen, zu f\u00f6rdern und praxisnah zu entwickeln. Das Projekt richtete sich spezifisch an Auszubildende und Studierende in der Berufsbildung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beeindruckende Ergebnisse<\/strong><br>Die Projektleiter Rob Rouwers (ROC van Twente) und Johannes Reef (DNL-contact) pr\u00e4sentierten die Erfolge der vergangenen Jahre. Die Zahlen sprechen f\u00fcr sich: Insgesamt 4.000 Studierende, 300 Lehrkr\u00e4fte und 75 Schulen nahmen an den verschiedenen Projektaktivit\u00e4ten teil. Ihr wichtigster Rat an zuk\u00fcnftige Akteure und Teilnehmer von euregionalen Bildungsprojekten lautet: \u201eMachen Sie sich keine Sorgen wegen der Sprache, das ergibt sich von selbst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vom Studenten zum Unternehmer: Der \u201eBusiness Jump\u201c<\/strong><br>Zudem wurden verschiedene Wissenswerkst\u00e4tten vorgestellt, wie zum Beispiel der \u201eEuregionale Business Jump\u201c. In diesem dreit\u00e4gigen Programm entwickelten die Teilnehmer ihre eigenen Gesch\u00e4ftsideen. Nach zweit\u00e4gigen Workshops zu verschiedenen Aspekten des Unternehmertums stand am letzten Tag der \u201ePitch\u201c der Ideen im Mittelpunkt. Eine Fachjury pr\u00e4mierte die besten Konzepte. Einer der Gewinner, Thies Raben, erl\u00e4uterte bei der Abschlussveranstaltung, wie seine Idee f\u00fcr einen S\u00fc\u00dfwaren-Webshop entstand. Sein Unternehmen existiert bis heute und ist mittlerweile sogar offiziell bei der Handelskammer registriert. Dank des \u201eBusiness Jump\u201c f\u00fchlt er sich in seiner Rolle als Unternehmer gest\u00e4rkt, da er dort beispielsweise lernte, einen soliden Businessplan zu schreiben. Weitere innovative Konzepte aus dem Programm waren unter anderem eine App zur Vernetzung einsamer Senioren sowie eine internationale Fu\u00dfballschule.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Voneinander lernen: Vergleich der Lehrpl\u00e4ne<\/strong><br>Neben den praxisorientierten Werkst\u00e4tten stand auch die wissenschaftliche Komponente im Fokus. Das \u201eRijnland Instituut\u201c untersuchte die Unterschiede zwischen den niederl\u00e4ndischen und deutschen Lehrpl\u00e4nen. Obwohl die allgemeinen Unterschiede relativ gering sind, zeigten sich interessante Schwerpunkte. So ist das Thema Nachhaltigkeit in Deutschland bereits fest im Lehrplan verankert, w\u00e4hrend es in den Niederlanden zwar thematisiert wird, aber noch keinen festen Platz im Curriculum hat. Die Projektpartner hoffen, dass die Bildungssysteme beider L\u00e4nder voneinander lernen, um \u201enicht jedes Mal das Rad neu erfinden zu m\u00fcssen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Finanzierung<\/strong><br>Das Projekt \u201eEuregionale Kenniswerkplaatsen\u201c ist Teil des Interreg VI-Programms Deutschland-Nederland. Es wird durch die Europ\u00e4ische Union, das Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW (MWIKE), die Nieders\u00e4chsische Staatskanzlei sowie die Provinzen Overijssel und Gelderland mitfinanziert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Mittwoch fand in der \u201eGieterij\u201c des ROC van Twente in Hengelo die Abschlussveranstaltung des Interreg-Projekts \u201eEuregionale Kenniswerkplaatsen\u201c (EKW) statt. W\u00e4hrend der Zusammenkunft wurde auf eine erfolgreiche Periode zur\u00fcckgeblickt, in der Bildung und Wirtschaft gemeinsam daran arbeiteten, grenzenloses Lernen und Arbeiten zu f\u00f6rdern. 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