

{"id":43777,"date":"2026-04-21T11:39:49","date_gmt":"2026-04-21T10:39:49","guid":{"rendered":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/?p=43777"},"modified":"2026-04-21T11:45:51","modified_gmt":"2026-04-21T10:45:51","slug":"grosse-begeisterung-fuer-die-deutsch-niederlaendischen-smart-solution-labs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/grosse-begeisterung-fuer-die-deutsch-niederlaendischen-smart-solution-labs\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfe Begeisterung f\u00fcr die deutsch-niederl\u00e4ndischen Smart Solution Labs"},"content":{"rendered":"\n<p>K\u00fcrzlich fand die Abschlussveranstaltung des Interreg-Bildungsprojekts Smart Solution Labs in Deurningen (NL) statt. Dieses Projekt brachte grenz\u00fcbergreifende Teams von Studierenden mit Unternehmen aus der Grenzregion zusammen. Einerseits erg\u00e4nzten sich die Studierenden durch die Zusammenarbeit in internationalen Teams. Die teilnehmenden Studierenden kamen von der Hochschule Saxion aus den Niederlanden sowie der FH M\u00fcnster und der Westf\u00e4lischen Hochschule aus Deutschland. Andererseits gab es auch eine interdisziplin\u00e4re Erg\u00e4nzung, weil Studierende aus verschiedenen Fachbereichen gemeinsam an realistischen und innovativen Entwicklungen f\u00fcr Unternehmen aus der Grenzregion arbeiteten. Damit wurde widergespiegelt, wie es im Berufsleben nach dem Studium oft zugeht. Es war eine Win-Win-Situation f\u00fcr alle Teilnehmer, da die Studierenden die M\u00f6glichkeit erhielten, in einer Lernumgebung an realistischen Fallbeispielen zu arbeiten, denen sie sp\u00e4ter auch im Arbeitsalltag begegnen k\u00f6nnten. F\u00fcr die Unternehmen war es eine M\u00f6glichkeit, Zugang zu neuen und frischen Erkenntnissen zu erhalten. Die Studierenden arbeiteten praktisch in der Funktion einer Forschungs- und Entwicklungsabteilung und entwickelten eigene L\u00f6sungsans\u00e4tze.<\/p>\n\n\n\n<p>Konkret waren die Studierenden im Rahmen des Projekts acht Wochen lang in Smart Labs aktiv. Zu Beginn eines Smart Labs erhielten die Studierenden Aufgaben, wie beispielsweise selbstst\u00e4ndige Untersuchungen oder der Austausch mit Experten. Im weiteren Verlauf des Projekts arbeiteten sie an neuen Herangehensweisen f\u00fcr innovative Konzepte oder sogar Prototypen. Renate Warmers, Projektleiterin von Smart Solution Labs, erkl\u00e4rte, dass insgesamt 112 internationale Studierende an dem Projekt teilgenommen haben. An dem Projekt nahmen nicht nur niederl\u00e4ndische und deutsche Studierende teil, sondern es haben sich Studierende unterschiedlichster Nationalit\u00e4ten angemeldet. Das war auch problemlos m\u00f6glich, da die Sprache unter den Studierenden und den Unternehmen Englisch war. K\u00fcrzlich wurde das Projekt mit den Studierenden w\u00e4hrend der Tech.Land Xperience in M\u00fcnster abgeschlossen, wobei sie ein letztes Mal an einem kleinen Smart Lab teilnahmen. Diesmal arbeiteten sie nicht acht Wochen lang an praktischen und innovativen L\u00f6sungen, sondern in nur 90 Minuten. Dabei zeigten die Studierenden, wie unglaublich kreativ sie denken k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel f\u00fcr die Zusammenarbeit zwischen Studierenden und einem Unternehmen im Rahmen eines Smart Labs war der Auftrag von REMA Germany aus Gescher. Dabei wurde untersucht, wie K\u00fcnstliche Intelligenz die Identifikation und Bewertung von Dieselpartikelfiltern unterst\u00fctzen kann. Hierf\u00fcr wurden zwei KI-Modelle entwickelt, trainiert und getestet wurden, die Sch\u00e4den mittels Bilderkennung analysieren und automatisierte Entscheidungen erm\u00f6glichen. Das Konzept l\u00e4sst sich mit dem System der R\u00fcckgabe von recycelbaren Trinkflaschen im Supermarkt vergleichen, ist jedoch wesentlich ausgefeilter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Projektpartner haben sich in den letzten Jahren zum Ziel gesetzt, den Studierenden eine interkulturelle Erfahrung direkt vor der Haust\u00fcr zu erm\u00f6glichen. Wie wichtig die grenz\u00fcbergreifende Zusammenarbeit ist, zeigt sich bei der Bearbeitung von Aufgaben. Aufgrund der unterschiedlichen Mentalit\u00e4ten und Herangehensweisen beider Nationalit\u00e4ten erg\u00e4nzen sich die Studierenden gegenseitig und sorgen so gemeinsam f\u00fcr einen gr\u00f6\u00dferen Mehrwert. Daf\u00fcr bringen alle Studierenden das Wissen aus ihrem eigenen Studium in den Niederlanden oder Deutschland mit. \u201eUnbekannt macht unbeliebt\u201c \u2013 aber in diesem Interreg-Projekt wollten die Partner mit der Vorstellung aufr\u00e4umen, dass der Arbeitsmarkt an der Grenze aufh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Projekt \u201eSmart Solution Labs\u201c wird mit Mitteln aus dem Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr regionale Entwicklung finanziert. Dar\u00fcber hinaus beteiligen sich folgende Interreg-Partner: das Ministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klima und die Provinz Overijssel auf niederl\u00e4ndischer Seite und das Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW auf deutscher Seite.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fcrzlich fand die Abschlussveranstaltung des Interreg-Bildungsprojekts Smart Solution Labs in Deurningen (NL) statt. 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