

{"id":43600,"date":"2026-03-09T16:25:38","date_gmt":"2026-03-09T15:25:38","guid":{"rendered":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/?p=43600"},"modified":"2026-03-09T16:25:40","modified_gmt":"2026-03-09T15:25:40","slug":"futurebeeing-projekttreffen-digitale-werkzeuge-und-gelebte-beteiligung-fuer-nachhaltige-stadtviertel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/futurebeeing-projekttreffen-digitale-werkzeuge-und-gelebte-beteiligung-fuer-nachhaltige-stadtviertel\/","title":{"rendered":"FutureBEEing-Projekttreffen: Digitale Werkzeuge und gelebte Beteiligung f\u00fcr nachhaltige Stadtviertel"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie k\u00f6nnen Kommunen und Regionen nachhaltige Wohnquartiere schneller, zielgerichteter und im engen Dialog mit der Bev\u00f6lkerung entwickeln? Mit dieser Frage besch\u00e4ftigten sich die Teilnehmenden des FutureBEEing-Projekttreffens am 3. M\u00e4rz 2026 im Provinzhaus Overijssel in Zwolle. Im Mittelpunkt standen dabei sowohl die Weiterentwicklung des digitalen FutureBEEing-Tools als auch die praktischen Erfahrungen aus den Pilotquartieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Auftakt hie\u00df Projektleiterin Ulla-Britt Kr\u00e4mer die Vertreterinnen und Vertreter der Partnerorganisationen und Pilotgebiete willkommen und gab einen \u00dcberblick \u00fcber den aktuellen Stand des Projekts. Anschlie\u00dfend stellten die Projektpartner Bureau Overbodig und Inversable das FutureBEEing-Tool vor und beantworteten zahlreiche Fragen aus dem Plenum. Bei dem Tool handelt es sich um eine Open-Source-basierte L\u00f6sung, die vorhandene Informationen und Standards nutzt, um digitale Quartiersmasterpl\u00e4ne zu erstellen. Mithilfe von Konfiguration, Simulation und Bewertung k\u00f6nnen verschiedene Szenarien durchgespielt werden, sodass der Prozess der nachhaltigen Quartiersentwicklung deutlich beschleunigt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein wesentlicher Baustein ist der Einsatz von Building Information Models (BIM). Sie erm\u00f6glichen es, unterschiedliche Optionen anschaulich zu visualisieren und komplexe Entscheidungen auf Basis der Anforderungen und W\u00fcnsche verschiedener Stakeholdergruppen zu treffen. Bestehende Instrumente im Bereich der Energiestrategie und der r\u00e4umlichen Planung bilden die Grundlage f\u00fcr weitere Entwicklungen im Projekt. Das entwickelte Tool wird schrittweise in realen Quartieren getestet und kontinuierlich verbessert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders greifbar wurde FutureBEEing durch die Beitr\u00e4ge aus den Pilotquartieren. Vertreterinnen und Vertreter aus dem Stadtteil Osnabr\u00fcck-Schinkel und aus Pesse in der niederl\u00e4ndischen Gemeinde Hoogeveen schilderten, wie sie Bewohnerinnen und Bewohner vor Ort einbinden. In Pesse wurden beispielsweise Dosen mit einer kurzen Umfrage im Ort verteilt \u2013 rund 80 Prozent der Bev\u00f6lkerung haben sich beteiligt und ihre Ideen eingebracht. Im Stadtteil Osnabr\u00fcck-Schinkel wurde der erste Schritt \u00fcber eine katholische Kirchengemeinde gegangen, die den Kontakt zu den Menschen im Viertel suchte und Gespr\u00e4che initiierte. In beiden Ortsteilen zeigte sich deutlich, dass Verkehrssicherheit und die Begr\u00fcnung des Quartiers zu den obersten Priorit\u00e4ten geh\u00f6ren. Zugleich wurde sichtbar, wie gro\u00df die Bereitschaft ist, sich als B\u00fcrgerin oder B\u00fcrger ehrenamtlich zu engagieren und das eigene Umfeld aktiv mitzugestalten. Weitere Pilotquartiere befinden sich derzeit noch im Anfrage- und Aufbauprozess.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der zweiten H\u00e4lfte des Projekttreffens stand die praktische Arbeit mit dem digitalen Tool im Vordergrund. An sechs Workshoptischen unter dem Titel \u201eEin Szenario entwickeln mit dem digitalen Tool\u201c wurden unterschiedliche Fragestellungen bearbeitet. Die Teilnehmenden diskutierten unter anderem, welche Themen in den jeweiligen Quartieren besonders wichtig sind, welche Stakeholder bei einer Brainstorming-Sitzung unbedingt eingebunden werden sollten und welche praktischen sowie technischen Vorbereitungen n\u00f6tig sind, um das Tool optimal einsetzen zu k\u00f6nnen. Im Fokus standen die Quartiere Osnabr\u00fcck-Schinkel, Bad Bentheim, Den Andel, Wierden, Hoogeveen-Pesse und Aalten-Dinxperlo.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein abschlie\u00dfender Workshop widmete sich der Frage, wie der FutureBEEing-Prozess nach Ende der aktuellen Projektlaufzeit verstetigt und weitergef\u00fchrt werden kann. Hier wurde deutlich, dass das Zusammenspiel aus digitalen Werkzeugen, fachlicher Expertise und lokaler Beteiligung der Schl\u00fcssel daf\u00fcr ist, nachhaltige Quartiere langfristig erfolgreich zu entwickeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie k\u00f6nnen Kommunen und Regionen nachhaltige Wohnquartiere schneller, zielgerichteter und im engen Dialog mit der Bev\u00f6lkerung entwickeln? Mit dieser Frage besch\u00e4ftigten sich die Teilnehmenden des FutureBEEing-Projekttreffens am 3. M\u00e4rz 2026 im Provinzhaus Overijssel in Zwolle. 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