

{"id":43391,"date":"2025-12-15T13:40:58","date_gmt":"2025-12-15T12:40:58","guid":{"rendered":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/?p=43391"},"modified":"2025-12-16T12:18:01","modified_gmt":"2025-12-16T11:18:01","slug":"reflexion-nach-ueber-zwei-jahren-erfolgreicher-laufzeit-umfrage-zur-zufriedenheit-mit-dem-kleinprojektefonds","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/reflexion-nach-ueber-zwei-jahren-erfolgreicher-laufzeit-umfrage-zur-zufriedenheit-mit-dem-kleinprojektefonds\/","title":{"rendered":"Reflexion nach \u00fcber zwei Jahren erfolgreicher Laufzeit: Umfrage zur Zufriedenheit mit dem Kleinprojektefonds"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit 2023 ist der Kleinprojektefonds (KPF) teil des Interreg-Programms und zielt speziell darauf ab, kleinere B\u00fcrgerprojekte und grenz\u00fcbergreifende Initiativen, die die Zusammenarbeit in den Grenzregionen zwischen Deutschland und den Niederlanden f\u00f6rdern, miteinander zu verbinden. So werden Menschen aus beiden L\u00e4ndern zusammengebracht und der europ\u00e4ische Gedanke in der Praxis gelebt. Projekte werden in vier Themengebieten gef\u00f6rdert: Governance, Education, Health und People to People.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ems Dollart Region, die EUREGIO, die Euregio Rhein-Waal und die euregio rhein-maas-nord verwalten im Auftrag der Interreg Partner gemeinsam den Kleinprojektefonds innerhalb des Interreg VI A-Programms Deutschland-Nederland.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun wurde, nach \u00fcber zwei Jahren Laufzeit, ein erstes Res\u00fcmee gezogen und die bisherigen Antragstellenden hierzu gebeten einen kurzen Fragebogen auszuf\u00fcllen. In der Umfrage wurden Punkte abgefragt wie der Umgang mit dem Online-Antragsportal, Kommunikation der F\u00f6rderbedingungen und auch die Erfahrung mit der Betreuung durch die Projektb\u00fcros. Man freut sich jetzt \u00fcber die gro\u00dfe Bereitschaft der Befragten an der Umfrage teilzunehmen (\u00fcber 50%) und besonders dar\u00fcber, dass die Betreuung durch die Projektkoordinator:innen der KPF-B\u00fcros von 96 % aller Befragten als \u201esehr gut\u201d oder \u201egut\u201d bewertet wird. Viele Antragstellende (78%) geben an, dass sie das Antragsportal \u00fcbersichtlich und benutzerfreundlich finden, mit klaren Schritten und verst\u00e4ndlichen Erkl\u00e4rungen, die sie gut durch den Prozess f\u00fchren. Auch die verwaltungstechnische Abwicklung der F\u00f6rderprojekte wird von den Befragten mehrheitlich (75%) als \u201esehr einfach\u201c oder \u201eeinfach\u201c empfunden. Insgesamt zeigt die Umfrage ein tolles Ergebnis, worauf die Projektkoordinator:innen stolz sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber 1000 Projekte wurden schon genehmigt und zeigen anschaulich wie gro\u00df der Zusammenhalt in der Grenzregion ist &#8211; ein wichtiges Zeichen, gerade in Zeiten wie diesen, in denen Europa zusammenstehen muss. KPF-Koordinatorin Karin Thevi\u00dfen beschreibt, dass sich im Bereich Governance zum Beispiel die Jugendr\u00e4te der Partnerst\u00e4dte M\u00f6nchengladbach und Roermond getroffen haben. Bei dieser gemeinsamen Begegnung wurden Erfahrungen zur Einbindung von jungen Leuten in die lokale Politik ausgetauscht, sowie Unterschiede bei der Beratung von Gemeinden besprochen und geschaut, ob es gemeinsame Ans\u00e4tze geben kann um Themen, die Jugendlichen beiderseits der Grenze am Herzen liegen, in den Fokus zu r\u00fccken. Eine andere Initiative, hat im Bereich Education stattgefunden. KPF-Koordinatorin Silvia Schuster berichtet von einem einw\u00f6chigen Auslandspraktikum, bei dem deutsche Sch\u00fcler:innen des Gymnasiums Remigianum aus Borken drei niederl\u00e4ndische Unternehmen in Winterswijk unterst\u00fctzt haben. Die Sch\u00fcler:innen konnten hierbei ihre Sprachkenntnisse in der Praxis erproben und wertvolle Einblicke bekommen, wie niederl\u00e4ndische Unternehmen funktionieren. Dadurch konnten die Sch\u00fcler:innen ausloten, ob sie sich vielleicht vorstellen k\u00f6nnen, selber sp\u00e4ter in den Niederlanden zu arbeiten oder dort eine Ausbildung zu machen. KPF-Koordinatorin Svenja Arntz erinnert sich gerne an ein Chor- und Orchesterkooperationsprojekt im Bereich People to People, welches von gemeinsamen Proben, Auftritten und Gedenkveranstaltungen im Zuge von 80 Jahre Freiheit gepr\u00e4gt war. Beide Organisationen, das Symfonieorkest Nijmegen und der St\u00e4dtische Musikverein zu D\u00fcsseldorf e.V., sind in dem Zeitraum eng zusammengewachsen und sogar Freundschaften sind dadurch entstanden, womit man einen guten Grundstein f\u00fcr zuk\u00fcnftige Zusammenarbeit legt. Von einem erfolgreich gebildeten Netzwerk kann auch KPF-koordinatorin Imke Barth erz\u00e4hlen. Das grenz\u00fcbergreifende Health-Projekt \u201eSpeed Up!\u201c, eine Zusammenarbeit der Carl von Ossietzky Universit\u00e4t Oldenburg, des Universitair Medisch Centrum Groningen (UMCG) und OFFIS e.V., hatte das Ziel, den Einsatz von Sensorik und Robotik in der Pflege voranzutreiben. Dabei entstand, neben einer Bedarfserhebung in Pflegeheimen und einer \u00dcbersichtsanalyse von Anbietern und Entwicklern von Sensorik- und Robotikl\u00f6sungen, ein starkes grenz\u00fcbergreifendes Netzwerk aus Pflegefachpersonen, Forschenden und Technologieentwicklern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die grenz\u00fcbergreifende Zusammenarbeit nach wie vor von enormer Bedeutung ist und es sich beim Kleinprojektefonds um eine sehr erfolgreiche Ma\u00dfnahme handelt. Um die grenz\u00fcbergreifende Zusammenarbeit weiterhin zu unterst\u00fctzen, freuen sich die KPF-Koordinator:innen auf noch viele weitere interessante Projekte. Budget hierf\u00fcr ist noch entsprechend vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interessierte k\u00f6nnen online weitere Informationen finden und einen Antrag stellen: <a href=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/kleinprojektefonds\/\">https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/kleinprojektefonds\/<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Kleinprojektefonds wird im Rahmen des Interreg VI A-Programms Deutschland-Nederland umgesetzt und mit 11,6 Millionen Euro von der Europ\u00e4ischen Union, dem niederl\u00e4ndischen Ministerie van Economische Zaken (EZ), dem MWIKE NRW und der Nieders\u00e4chsischen Staatskanzlei sowie den Provinzen Groningen, Frysl\u00e2n, Drenthe, Flevoland, Overijssel, Gelderland, Noord-Brabant und Limburg kofinanziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 2023 ist der Kleinprojektefonds (KPF) teil des Interreg-Programms und zielt speziell darauf ab, kleinere B\u00fcrgerprojekte und grenz\u00fcbergreifende Initiativen, die die Zusammenarbeit in den Grenzregionen zwischen Deutschland und den Niederlanden f\u00f6rdern, miteinander zu verbinden. 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