

{"id":41490,"date":"2024-10-14T17:22:11","date_gmt":"2024-10-14T14:22:11","guid":{"rendered":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/?p=41490"},"modified":"2024-10-16T10:36:24","modified_gmt":"2024-10-16T07:36:24","slug":"erfolgreicher-startschuss-fuer-das-ferry-go-projekt-der-naechste-schritt-zu-autonomen-faehren-im-wattenmeer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/erfolgreicher-startschuss-fuer-das-ferry-go-projekt-der-naechste-schritt-zu-autonomen-faehren-im-wattenmeer\/","title":{"rendered":"Erfolgreicher Startschuss f\u00fcr das \u201eFerry Go!\u201c-Projekt: Der n\u00e4chste Schritt zu autonomen F\u00e4hren im Wattenmeer"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Start des Ferry Go!-Projekts markiert einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung autonomer F\u00e4hren im Wattenmeer. W\u00e4hrend der offiziellen Auftaktveranstaltung auf der F\u00e4hre von Harlingen nach Terschelling, an der rund 80 geladene G\u00e4ste teilnahmen, wurde die Vision f\u00fcr die Zukunft des F\u00e4hrverkehrs in diesem UNESCO-Weltnaturerbe vorgestellt. Dieses innovative Projekt im Rahmen des Interreg VI A-Programms Deutschland-Nederland bringt neun Partner aus Deutschland und den Niederlanden mit dem Ziel zusammen, den F\u00e4hrverkehr in dieser einzigartigen Region nachhaltiger, sicherer und effizienter zu gestalten.<br>Das Interreg-Projekt \u201eFerry Go!\u201c wird im Rahmen des Interreg VI-Programms Deutschland-Nederland durchgef\u00fchrt und mit 1.956.698,12 \u20ac durch die Europ\u00e4ische Union, das Land Niedersachsen, das Ministerie van Economische Zaken sowie die Provinzen Groningen und Friesland mitfinanziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Autonome F\u00e4hren f\u00fcr eine anspruchsvolle Region<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Wattenmeer mit seinen unterschiedlichen Wassertiefen und starken Gezeitenstr\u00f6mungen stellt die Schifffahrt vor einzigartige Herausforderungen. Dirk Spoor, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Reederei Doeksen, betonte in seiner Er\u00f6ffnungsrede die Bedeutung der Sicherheit. \u201eDie Sicherheit von Menschen und Ladung steht an erster Stelle\u201c, sagte Spoor. W\u00e4hrend der Veranstaltung wurde deutlich, dass das Projekt nicht darauf abzielt, das Personal zu ersetzen, sondern vielmehr dessen Arbeit durch die Einf\u00fchrung intelligenter Assistenzsysteme zu vereinfachen. Holger Eilers von der deutschen Reederei Norden Frisia betonte, dass der Einsatz dieser Technologien vor allem die Arbeit der Besatzungen unterst\u00fctzen soll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>K\u00fcnstliche Intelligenz als Schl\u00fcsseltechnologie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Rahmen des Interreg-Projekts \u201eFerry-Go!\u201c spielt die k\u00fcnstliche Intelligenz (KI) eine entscheidende Rolle. Die Technologie wird eingesetzt, um Schiffe auf Grundlage aktueller Daten wie Wetterbedingungen und Fahrdaten zu navigieren. Das Testschiff \u201eSally\u201c des Deutschen Zentrums f\u00fcr Luft- und Raumfahrt (DLR) wird die von zwei F\u00e4hren in der Region gesammelten Daten nutzen, um Man\u00f6ver zu simulieren und die Autonomie der Schiffe zu testen. Eddy des Valle von Kaiko Systems erkl\u00e4rt, dass fortschrittliche Sensoren bei diesem Prozess eine zentrale Rolle spielen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zusammenarbeit \u00fcber Grenzen hinweg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eFerry-Go!\u201c wird durch die Zusammenarbeit mehrerer europ\u00e4ischer und regionaler Partner erm\u00f6glicht, darunter die MARIKO GmbH, die Vereniging FME und Reedereien wie Doeksen und die AG Reederei Norden-Frisia. Aber auch das DLR-Institut, Kroes Marine Projects, YP Your Partner BV, Abeking &amp; Rasmussen Schiffs- und Yachtwerft SE und Kaiko Systems GmbH sind Partner in diesem Projekt. Diese Zusammenarbeit bietet nicht nur technologische Vorteile, sondern st\u00e4rkt auch die Verbindungen zwischen Deutschland und den Niederlanden bei der gemeinsamen Aufgabe, den maritimen Sektor nachhaltiger zu gestalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ausblick in die Zukunft<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einem Budget von rund 3,7 Millionen Euro und einer Laufzeit von drei Jahren verspricht das Projekt \u201eFerry-Go!\u201c in der Schifffahrtstechnologie einen gro\u00dfen Schritt vorw\u00e4rts. Das Projekt wird von der EU, dem MB Niedersachsen, dem niederl\u00e4ndischen Ministerie van Economische Zaken sowie den Provinzen Groningen und Friesland kofinanziert. Die Ergebnisse dieses Projekts werden nicht nur zur Effizienz und Sicherheit des F\u00e4hrverkehrs im Wattenmeer beitragen, sondern auch neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Einsatz autonomer Technologien in anderen maritimen Bereichen er\u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Start des Ferry Go!-Projekts markiert einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung autonomer F\u00e4hren im Wattenmeer. W\u00e4hrend der offiziellen Auftaktveranstaltung auf der F\u00e4hre von Harlingen nach Terschelling, an der rund 80 geladene G\u00e4ste teilnahmen, wurde die Vision f\u00fcr die Zukunft des F\u00e4hrverkehrs in diesem UNESCO-Weltnaturerbe vorgestellt. 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