

{"id":41443,"date":"2024-10-07T18:31:53","date_gmt":"2024-10-07T15:31:53","guid":{"rendered":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/?p=41443"},"modified":"2024-10-15T13:02:52","modified_gmt":"2024-10-15T10:02:52","slug":"diwa-auftaktveranstaltung-auf-dem-landgut-singraven-grenzuebergreifende-zusammenarbeit-gegen-trockenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/diwa-auftaktveranstaltung-auf-dem-landgut-singraven-grenzuebergreifende-zusammenarbeit-gegen-trockenheit\/","title":{"rendered":"DIWA-Auftaktveranstaltung auf dem Landgut Singraven: Grenz\u00fcbergreifende Zusammenarbeit gegen Trockenheit"},"content":{"rendered":"\n<p>Am Mittwoch, den 2. Oktober, wurde die grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit im Rahmen des Interreg-Projekts \u201eDIWA &#8211; Trockenheitsstrategien in der Wasserwirtschaft\u201c auf dem historischen Landgut Singraven in Denekamp offiziell gestartet. W\u00e4hrend der Projektlaufzeit von 2024 bis 2027 werden die niederl\u00e4ndischen und deutschen Partner zur Begegnung zunehmend l\u00e4nger anhaltender Trockenheitsphasen intensiv zusammenarbeiten. Ein Hauptziel des Projekts ist die Verbesserung der Koordinierung zwischen Beh\u00f6rden und Gebietsbewirtschaftern sowie der Wissensaustausch und das Erlernen von <em>best practices<\/em> \u00fcber Landesgrenzen hinweg. Der DIWA-Auftaktveranstaltung ging eine Besichtigung des Hauses Singraven voraus, gefolgt vom offiziellen Programm im Kutschhaus mit Vortr\u00e4gen, einer Podiumsdiskussion und der Unterzeichnung des Startdokuments.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Er\u00f6ffnung und Vortr\u00e4ge<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gerald Aveskamp, Mitglied des Vorstands der Waterschap Vechtstromen, er\u00f6ffnete die Veranstaltung mit einer Begr\u00fc\u00dfungsrede, in der er die Bedeutung der grenz\u00fcberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden und Deutschland bei der Bew\u00e4ltigung der Herausforderungen des Klimawandels hervorhob. Es folgten mehrere Vortr\u00e4ge. Den Anfang machte Roberto Goncalves vom Landkreis Grafschaft Bentheim mit seiner Pr\u00e4sentation, in dem er die Ambitionen und Ziele des DIWA-Projekts darstellte. Anschlie\u00dfend ging Prof. Dr. Christian Albert von der Leibniz Universit\u00e4t Hannover auf die deutschen Klimaanpassungsstrategien ein, indem er den innovativen \u201eSchwamm-Effekt\u201c von Landschaften er\u00f6rterte und die Zusammenarbeit zwischen den Projekten SpongeWorks und DIWA erl\u00e4uterte. Assistenzprofessorin Wieke Pot von der Universit\u00e4t Wageningen befasste sich mit dem Wandel in der Wasserwirtschaft, einem entscheidenden Thema zur Begegnung von Trockenheit. Lisette van der Giessen von der Waterschap Vechtstromen f\u00fchrte durch die Auftaktveranstaltung.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"770\" height=\"513\" src=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Teilnehmende-Podiumsgespraech.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-41447\" srcset=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Teilnehmende-Podiumsgespraech.jpg 770w, https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Teilnehmende-Podiumsgespraech-300x200.jpg 300w, https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Teilnehmende-Podiumsgespraech-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Teilnehmende des Podiumsgespr\u00e4chs im Kutschhaus auf dem Landgut Singraven <a>(v.l.n.r.) <\/a>Marc Scheibel (LANUV NRW), Dr. Michael Kiehl (Landkreis Emsland), , Martijn Dadema (Provinz Overijssel) Joanne Vinke-de Kruif (Universiteit Twente, Moderation), Dr. Stefan Kuks (Waterschap Vechtstromen)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Podiumsdiskussion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss an die Pr\u00e4sentation folgte ein Podiumsgespr\u00e4ch unter der Leitung von Joanne Vinke von der Universit\u00e4t Twente, bei dem deutsche und niederl\u00e4ndische Teilnehmende die Herausforderungen und Chancen des grenz\u00fcberschreitenden Managements zum Umgang mit Trockenheit diskutierten. W\u00e4hrend der Podiumsdiskussion teilten Martijn Dadema (Beauftragter f\u00fcr Wasser, Mobilit\u00e4t, Inklusion und Durchsetzung, Provinz Overijssel), Marc Scheibel (Leiter Hochwasserschutz und -management, LANUV NRW), Stefan Kuks (Watergraaf bei Waterschap Vechtstromen) und Michael Kiehl (Kreisbaurat, Landkreis Emsland) ihre Erkenntnisse mit. Das Gespr\u00e4ch drehte sich um die Herausforderungen durch zunehmende Trockenheit und Strategien zur Risikominderung sowie um den notwendigen \u00dcbergang zu einer klimaangepassten Wasserwirtschaft. Die Diskussionsteilnehmer er\u00f6rterten Engp\u00e4sse wie den zunehmenden Druck auf die Grundwasserressourcen und die \u00f6kologischen Folgen zunehmender Trockenheit und betonten, dass sowohl die nationale als auch die grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit von entscheidender Bedeutung ist. Das DIWA-Projekt wird als ein wichtiges Projekt zur Entwicklung neuer L\u00f6sungsans\u00e4tze und Kooperationsmodelle f\u00fcr eine nachhaltigere Wasserwirtschaft in der Region angesehen. Dar\u00fcber hinaus gilt es innerhalb des Interreg-Programms Deutschland-Nederland als strategisch relevant. Slawomir Tokarski, Direktor bei der Europ\u00e4ischen Kommission, teilte im Vorfeld der Auftaktveranstaltung aus Br\u00fcssel mit: \u201eDie Europ\u00e4ische Kommission unterst\u00fctzt die Ziele des DIWA-Projektes voll und ganz. Eine grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit zu D\u00fcrrebek\u00e4mpfung und Wassermanagement ist von strategischer Bedeutung auf Europ\u00e4ischer Ebene. Das DIWA-Projekt ist ein Beweis f\u00fcr die Bedeutung der europ\u00e4ischen Zusammenarbeit und den Mehrwert, den die Interreg-Programme haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unterzeichnung des Startdokuments<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Veranstaltung endete mit der feierlichen Unterzeichnung des DIWA-Projektstartdokuments und einem anschlie\u00dfenden Fototermin auf dem Landgut. Zum Ausklang der Veranstaltung hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich weiter zu vernetzen und Ideen \u00fcber das Projekt auszutauschen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"511\" src=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Startdokument.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-41450\" srcset=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Startdokument.jpg 768w, https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Startdokument-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Unterzeichneten das Startdokument<a> (v.l.n.r): <\/a>Tom Voortman (EUREGIO), Dr. Michael Kiehl (Landkreis Emsland), Lara W\u00f6hler (Universit\u00e4t Twente), Bernd Garvert (Kreis Borken), &nbsp;Antoinet Looman (Waterschap Rijn en IJssel), Gerald Aveskamp (Waterschap Vechtstromen), Suzanne van den Bos (Provinz Gelderland), Dr. Rolf Winters (Kreis Steinfurt), Hans Vennemann (Vechteverband), &nbsp;Roberto Goncalves (Landkreis Grafschaft Bentheim)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Integrierter Ansatz f\u00fcr Forschung und Umsetzung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Mittelpunkt des DIWA-Projekts steht die Verbesserung des Managements zum Umgang mit Trockenheit durch einen integrierten Forschungs- und Umsetzungsansatz in den Teilprojekten im deutsch-niederl\u00e4ndischen Projektgebiet. Wissenschaftler untersuchen, wie die Steuerung des Trockenheitsmanagements optimiert werden kann. Dar\u00fcber hinaus werden Niederschlags- und Grundwassermessungen automatisiert und erweitert, was zu einer besseren Vorhersage und einem nachhaltigen Wassermanagement beitr\u00e4gt. Au\u00dferdem werden Trockenheitsszenarien und -strategien entwickelt und an verschiedenen Orten im Projektgebiet Pilotprojekte zum Umgang mit Wassermangel durchgef\u00fchrt. Schlie\u00dflich wird ein digitaler Leitfaden erstellt, der die Ergebnisse zusammenfasst und den Partnern und anderen Akteuren die gewonnenen Erkenntnisse vermittelt, so dass langanhaltende Trockenphasen sowohl im DIWA-Projektgebiet als auch in anderen (Grenz)Regionen wirksamer bew\u00e4ltigt werden k\u00f6nnen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zusammenarbeit und Finanzierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Interreg-Projekt DIWA arbeiten die folgenden zehn Partner zusammen: Waterschap Vechtstromen (Leadpartner), Waterschap Rijn en IJssel, Provincie Gelderland, Universiteit Twente, Kreis Borken, Kreis Steinfurt, Landkreis Emsland, Landkreis Grafschaft Bentheim, Vechteverband und die EUREGIO. Die Grenz\u00fcberschreitende Plattform f\u00fcr regionale Wasserwirtschaft (GPRW) ist der Initiator des DIWA-Projekts. Das Projekt hat ein Budget von \u00fcber 6,5 Millionen Euro, ist Teil des Interreg-Programms Deutschland-Nederland und wird von der Europ\u00e4ischen Union, dem Nieders\u00e4chsischen Ministerium f\u00fcr Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, dem Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und den Provinzen &nbsp;Gelderland und Overijssel finanziell unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p>DIWA wurde im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Nederland als strategisches Projekt definiert. Sie m\u00f6chten mehr dar\u00fcber erfahren? Dann werfen Sie einen Blick auf <a href=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/project-strategic\/\" target=\"_blank\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/project-strategic\/\" rel=\"noreferrer noopener\">diese Seite<\/a>. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Informationen \u00fcber die GPRW und das DIWA-Projekt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.gprw.eu\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">GPRW-Webseite<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/gprw.eu\/de\/projekte-de\/25-diwa-de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutsche Projektseite DIWA<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"http:\/\/gprw.eu\/nl\/projekte-nl\/26-diwa-nl\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Niederl\u00e4ndische Projektseite DIWA<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"708\" height=\"375\" src=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Logo-DIWA.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-41453\" style=\"width:332px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Logo-DIWA.jpg 708w, https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Logo-DIWA-300x159.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 708px) 100vw, 708px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"928\" height=\"246\" src=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Logo-GPRW.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-41456\" style=\"width:538px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Logo-GPRW.png 928w, https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Logo-GPRW-300x80.png 300w, https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Logo-GPRW-768x204.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 928px) 100vw, 928px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Mittwoch, den 2. 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