

{"id":40389,"date":"2024-02-22T16:00:00","date_gmt":"2024-02-22T13:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/?p=40389"},"modified":"2025-06-24T15:54:22","modified_gmt":"2025-06-24T12:54:22","slug":"interreg-foerderung-fuer-neues-wasserstoffprojekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/interreg-foerderung-fuer-neues-wasserstoffprojekt\/","title":{"rendered":"Interreg-F\u00f6rderung f\u00fcr neues Wasserstoffprojekt"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anfang Februar wurde ein neues grenz\u00fcberschreitendes Projekt von mehreren deutschen und niederl\u00e4ndischen Instanzen im programmweiten Lenkungsausschuss des Interreg Deutschland-Nederland-Programms genehmigt. Das Projekt konzentriert sich auf Innovationen in der Wasserstoffproduktionskette. Folgende Projektpartner sind an der Zusammenarbeit beteiligt: FH M\u00fcnster, Saxion Hogeschool, University of Twente und die Unternehmen BEN-Tec GmbH, HyGear, IHM engineering GmbH, Pondera und Powerspex.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt steht f\u00fcr das Projekt ein Budget von 2.559.702,26 \u20ac zur Verf\u00fcgung. Die Interreg-Finanzierung stammt zum gr\u00f6\u00dften Teil aus dem Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr Regionale Entwicklung (EFRE). Mit der Genehmigung von BOOST flie\u00dfen 1.097.782,96 \u20ac aus diesem Fonds in die deutsch-niederl\u00e4ndische Zusammenarbeit. Dar\u00fcber hinaus leisten die Interreg-Partner einen Kofinanzierungsbeitrag in H\u00f6he von 470.478,38 \u20ac. Dabei handelt es sich um deutsche und niederl\u00e4ndische Provinzen und Ministerien, darunter das Ministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klima sowie die Provinzen Overijssel und Gelderland auf niederl\u00e4ndischer Seite und auf deutscher Seite das Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klima und Energie NRW und das Nieders\u00e4chsische Ministerium f\u00fcr Bundes- und Europaangelegenheiten. Die Projektpartner beteiligen sich mit einem Eigenanteil von 991.440,92 \u20ac.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>BOOST<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das neue Projekt mit dem Namen BOOST zielt darauf ab, einen Beitrag zur nachhaltigen Wasserstoffgewinnung zu leisten. Elektrolyseure spalten Wassermolek\u00fcle (H2O) mithilfe von elektrischem Strom in Wasserstoff und Sauerstoff auf. Wenn dabei elektrischer Strom aus z.B. Solarenergie oder Windkraft zum Einsatz kommt, wird kein CO2 ausgesto\u00dfen, was das Verfahren umweltfreundlich macht. Die Elektrolyse ist eine vielversprechende Erfindung, insbesondere f\u00fcr die n\u00f6rdliche Grenzregion, in der es viele Offshore-Windkraftanlagen gibt. Gr\u00fcner Wasserstoff wird daher als &#8222;der&#8220; nachhaltige Kraftstoff und Energietr\u00e4ger der Zukunft angesehen. Um auf dem aktuellen Markt mithalten zu k\u00f6nnen, ist es f\u00fcr Unternehmen wichtig, st\u00e4ndig Innovationen zu entwickeln, um die Investitions- und Betriebskosten von Elektrolyseuren niedrig zu halten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Projektpartner arbeiten gemeinsam an der Entwicklung einer innovativen Software-Toolbox f\u00fcr Elektrolyseure. Dabei kommen digitale Zwillinge zum Einsatz. Diese virtuellen Kopien realer Anlagen erm\u00f6glichen es, Elektrolyse-Anwendungen auf verschiedene Weise zu verbessern, sodass Unternehmen in der gesamten Wasserstoffproduktionskette davon profitieren. Hersteller k\u00f6nnen Elektrolyseure optimieren und weiterentwickeln, Anlagenplaner k\u00f6nnen die Installation effizienter gestalten und Anwender k\u00f6nnen unter verschiedenen Bedingungen ein realistisches Verhalten simulieren, um z.B. die Ursachen von St\u00f6rungen w\u00e4hrend des Betriebes zu ergr\u00fcnden. So wird viel Know-how auf lokaler Ebene verf\u00fcgbar, was die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der regionalen KMU in der Grenzregion st\u00e4rkt. W\u00e4hrend der Projektlaufzeit werden mehrere Versuchsanordnungen zur Erprobung und Auswertung neuer Modelle entwickelt. Auch Bildungseinrichtungen sind an dem Projekt beteiligt. Das Projekt wird sie dabei unterst\u00fctzen, spezialisierte Studien- und Ausbildungsprogramme im Bereich der Elektrolyse-Technologien anzubieten, damit die Absolventen einen guten Anschluss an den Arbeitsmarkt finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Klimakrise und die damit verbundene Energiewende ist ein Prozess, der sich auf globaler Ebene und damit auch in den Niederlanden und Deutschland abspielt. Die weltweiten Zielsetzungen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen ergeben sich u.a. aus den Vereinbarungen des Pariser Klimaabkommens und des Europ\u00e4ischen Green Deals. Durch die richtige Kombination von Kompetenzen aus Universit\u00e4ten und Hochschulen sowie Unternehmen in den Niederlanden und Deutschland kann das Wasserstoff-\u00d6kosystem im Interreg-Programmgebiet (weiter) ausgebaut werden, mit dem Ziel, neue Marktchancen zu schaffen. Das Projekt l\u00e4uft bis Februar 2027.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang Februar wurde ein neues grenz\u00fcberschreitendes Projekt von mehreren deutschen und niederl\u00e4ndischen Instanzen im programmweiten Lenkungsausschuss des Interreg Deutschland-Nederland-Programms genehmigt. Das Projekt konzentriert sich auf Innovationen in der Wasserstoffproduktionskette. Folgende Projektpartner sind an der Zusammenarbeit beteiligt: FH M\u00fcnster, Saxion Hogeschool, University of Twente und die Unternehmen BEN-Tec GmbH, HyGear, IHM engineering GmbH, Pondera und Powerspex. 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