

{"id":33984,"date":"2022-03-10T17:52:00","date_gmt":"2022-03-10T14:52:00","guid":{"rendered":"https:\/\/stage.deutschland-nederland.eu\/?p=33984"},"modified":"2023-12-18T06:55:45","modified_gmt":"2023-12-18T03:55:45","slug":"zukunfts-symposium-fur-deutsch-niederlandische-innovation-im-agrobusiness","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/zukunfts-symposium-fur-deutsch-niederlandische-innovation-im-agrobusiness\/","title":{"rendered":"Zukunfts-Symposium f\u00fcr deutsch-niederl\u00e4ndische Innovation im Agrobusiness"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sechs grenz\u00fcberschreitende INTERREG-Projekte nominiert f\u00fcr Agropole Innovation Award 2022<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Seit 2019 arbeiten Agrobusiness Niederrhein aus Straelen, Brightlands Campus Greenport Venlo und die Gemeinde Venray (NL) im Rahmen des deutsch-niederl\u00e4ndischen INTERREG-Projekts \u201eWachstum und Entfaltung zur grenz\u00fcberschreitenden Agropole\u201c zusammen. Innerhalb dieses Projekts bekamen sechs deutsch-niederl\u00e4ndische Kooperationen aus der Region sogenannte INTERREG-Innovationsgutscheine mit einer F\u00f6rderung von 10.000 Euro. Am 17. M\u00e4rz findet in der Villa Flora in Venlo das \u201eZukunfts.Symposium Agropole\u201c statt, bei dem alle Teilnehmenden abstimmen d\u00fcrfen, welches der sechs Innovationsprojekte den \u201eAgropole Innovation Award\u201c gewinnt. Die sechs gef\u00f6rderten Innovationsprojekte werden nachfolgend vorgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wort \u201eAgropole\u201c setzt sich zusammen aus den Begriffen \u201eAgrobusiness\u201c und \u201eMetropole\u201c. Die Agropole ist eine Region, in der das Agrobusiness die Wirtschaft und auch die sozialen Strukturen pr\u00e4gt. Am Niederrhein und in der angrenzenden Provinz Limburg ist das Agrobusiness von hoher Bedeutung. Zusammenarbeit und grenz\u00fcberschreitender Wissens- und Erfahrungsaustausch k\u00f6nnen Vorteile auf beiden Seiten der Grenze bewirken. Finanzielle Unterst\u00fctzung erhalten die Partner des Projekts von INTERREG Deutschland-Nederland, dem Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE NRW) sowie der Provinz Limburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des Agropole-Projekts werden viele verschiedene Veranstaltungen organisiert, die zum Wissens- und Erfahrungsaustausch einladen. Dar\u00fcber hinaus zielen einige Projektaktivit\u00e4ten auf die Gewinnung und Bindung von Fachkr\u00e4ften ab. Au\u00dferdem werden durch die sogenannten Innovationsgutscheine grenz\u00fcberschreitende Kooperationen in kleinerem Umfang gef\u00f6rdert, die Innovationen f\u00fcr das Agrobusiness entwickeln. So tr\u00e4gt das Agropole-Projekt zu einem Innovationsschub f\u00fcr die Branche in der Region bei. Dieser st\u00e4rkt die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen in der Region, sichert und schafft Arbeitspl\u00e4tze, und kommt so auch der Gesellschaft zugute.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Agrobusiness \u2013 eine vielseitige und an Bedeutung gewinnende Branche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Agrobusiness geh\u00f6ren Unternehmen und Institutionen, die den Markt mit pflanzlichen und tierischen Produkten versorgen. Neben Lebensmitteln bietet die Branche auch Endprodukte wie Zierpflanzen, Schnittblumen, Tierfutter oder auch Energie. Dar\u00fcber hinaus stammen einige Rohstoffe f\u00fcr andere Branchen aus dem Agrobusiness, beispielsweise Hanf zur Herstellung von Textilien. Das ist ein Beispiel, wie Branchen ineinandergreifen und dass das Agrobusiness f\u00fcr weitaus mehr Produkte relevant ist als f\u00fcr Lebensmittel und Zierpflanzen. Im Zuge des Strebens nach mehr Nachhaltigkeit gewinnt das Agrobusiness insofern auch an Bedeutung, weil viele andere Branchen bei der Herstellung ihrer Produkte zunehmend auf nachwachsende und nat\u00fcrliche Rohstoffe zur\u00fcckgreifen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um den Markt mit tierischen und pflanzlichen Produkten versorgen zu k\u00f6nnen, braucht es mehr als \u201enur\u201c Betriebe in Landwirtschaft und Gartenbau. Zum Agrobusiness geh\u00f6ren auch andere Akteure, die sich entlang der Wertsch\u00f6pfungskette ansiedeln. So beziehen Landwirtschaft und Gartenbau Produkte von Zulieferern, beispielsweise Saatgut, Melktechnik, Traktoren oder Material f\u00fcr Verpackung und Etikettierung. Au\u00dferdem gibt es weiterverarbeitende Unternehmen, die beispielsweise Salate, Gem\u00fcse, Milch oder Fleisch f\u00fcr Gastronomie oder Endverbraucherinnen und -verbraucher weiterverarbeiten. Hinzu kommen Unternehmen aus den Bereichen Handel und Logistik sowie solche, die gezielte Dienstleistungen f\u00fcr die Branche anbieten, zum Beispiel ein Steuerb\u00fcro f\u00fcr landwirtschaftliche Unternehmen. Nicht zuletzt z\u00e4hlen zum Agrobusiness auch Institutionen wie die Landwirtschaftskammer oder Bildungs- und Forschungseinrichtungen wie Fachschulen und Universit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eInnovationsgutscheine\u201c f\u00f6rdern deutsch-niederl\u00e4ndische Zusammenarbeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Agrobusiness steht vor vielen Herausforderungen, die es zu bew\u00e4ltigen gilt, wenn Unternehmen wettbewerbsf\u00e4hig bleiben wollen. Aus diesem Grund ist ein stetiger Innovationsgeist gefragt. Um diesen auch grenz\u00fcberschreitend zu f\u00f6rdern, erhielten im Rahmen des Agropole-Projekts sechs deutsch-niederl\u00e4ndische Kooperationen finanzielle Unterst\u00fctzung, um ihre Ideen weiterzuentwickeln. Dazu mussten sie eine Reihe von Bedingungen erf\u00fcllen und einen Antrags- und Bewilligungsprozess durchlaufen. Ein unabh\u00e4ngiger Lenkungsausschuss mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Branche entschied dann, welche der Antr\u00e4ge den Zuschlag f\u00fcr die Bewilligung erhielten. Jeder Innovationsgutschein umfasst eine F\u00f6rderung in H\u00f6he von bis zu 10.000 Euro. Den gleichen Betrag bringen die jeweiligen Kooperationspartner mit ins Projekt ein. Die sechs gef\u00f6rderten Innovationsprojekte werden nachfolgend vorgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Untersuchung neuer Mittel und Methoden zur Unkrautbek\u00e4mpfung in Baumschulen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Den ersten Innovationgutschein erhielten Compas-Agro aus Venlo und Pflanzen Janssen aus Kempen. Die beiden Unternehmen konzentrierten sich auf die Zielgruppe der Baumschulen. Wie Landwirtschaft und Gartenbau stehen auch Baumschulen zunehmend vor der Herausforderung, neue und alternative Methoden und\/oder Produkte zum Pflanzenschutz einzusetzen, da viele bisherigen Produkte in naher Zukunft ihre Zulassung verlieren und vom Markt verschwinden. Bisher wurden beispielsweise auch Mittel zur Unkrautbek\u00e4mpfung eingesetzt, die den Wirkstoff Glyphosat enthalten. Die beiden Partner untersuchten, ob Pelargons\u00e4ure eine wirksame und rentable Alternative darstellen kann. Pelargons\u00e4ure ist eine Fetts\u00e4ure pflanzlichen Ursprungs. Die Versuchsergebnisse zeigten, dass die S\u00e4ure zwar gleicherma\u00dfen wirksam sein kann, die ben\u00f6tige Menge jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch so teuer ist, dass eine Anwendung wie im Versuch nicht rentabel f\u00fcr Unternehmen ist. Dennoch hat die Forschung neues Wissen und neue Erfahrung geschaffen, die Basis f\u00fcr weitere Untersuchungen sein werden und dazu dienen, eine L\u00f6sung zu finden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"741\" height=\"556\" src=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/arti1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33985\" style=\"object-fit:cover;width:300px;height:225px\" srcset=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/arti1.jpg 741w, https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/arti1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 741px) 100vw, 741px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Henri Nelissen (Pflanzen Janssen), Hans Pijpers und Dirand van Wijk (beide Compas-Agro) untersuchten neue Methoden zur Unkrautbek\u00e4mpfung in Baumschulen (Foto: Compas-Agro)<\/h6>\n\n\n\n<p><strong>Verbesserte Tiergesundheit und mehr Transparenz entlang der Wertsch\u00f6pfungskette<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Unternehmen Piglets Treatment System aus Leunen und die Tierarztapotheke Lintjeshof aus Straelen haben gemeinsam an der Weiterentwicklung eines Ger\u00e4tes namens \u201eHealth Injector\u201c gearbeitet. Ein Teil der Apparatur ist \u00e4hnlich wie eine herk\u00f6mmliche Spritze zur Behandlung von Ferkeln. Am hinteren Ende ist eine Halterung f\u00fcr das Medikament, vorne befindet sich eine Nadel und dazwischen ist ein kleiner Raum, in dem die passende Dosis f\u00fcr das n\u00e4chste Tier aufgezogen wird. Das Besondere an dem Ger\u00e4t: anhand der Ohrmarken der Tiere erkennt es, ob und mit welchem Medikament und welcher Dosis das jeweilige Tier behandelt werden soll. Das hat den Vorteil, dass keine Fehler bei der Behandlung und Dosierung passieren k\u00f6nnen. Au\u00dferdem werden alle Behandlungen automatisch erfasst und dokumentiert. Das kann nicht nur die Arbeit f\u00fcr den Landwirt erleichtern. Denkbar w\u00e4re, dass diese Daten zuk\u00fcnftig auch dazu dienen, den Abnehmern der Tiere und den Endverbraucherinnen und -verbrauchern Auskunft zu erteilen, ob, wann und womit ein Tier im Laufe seines Lebens behandelt wurde. Auf diese Weise kann es die Transparenz entlang der Wertsch\u00f6pfungskette erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/arti2-300x225-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33986\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Simone de la Motte (l.) und Niels Visschers (2.v.r.) aus dem Agropole-Team lie\u00dfen sich im Sommer 2021 den Health Injector zeigen (Foto: Agrobusiness Niederrhein)<\/h6>\n\n\n\n<p><strong>Weiterentwicklung einer Pfl\u00fcckhilfe f\u00fcr die Blaubeerernte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Produktivit\u00e4t in Landwirtschaft und Gartenbau konnte seit den 60er Jahren dank Mechanisierung und zuletzt starker Digitalisierung und Automatisierung gesteigert werden. Nichtsdestotrotz steckt hinter vielen Produkten aus Landwirtschaft und Gartenbau auch weiterhin viel k\u00f6rperliche Arbeit. In der deutsch-niederl\u00e4ndischen Grenzregion gibt es einige Blaubeerproduzenten, die dies noch erleben. Um die Arbeitsbedingungen der Erntehelfer zu verbessern und den Ernteprozess zu optimieren, haben Schrijnwerkers Blueberries aus Horst, Magoley aus Kevelaer sowie Blueberry Giant aus Weeze gemeinsam an einer Verbesserung einer bereits bestehenden Pfl\u00fcckhilfe gearbeitet. Das optimierte Ger\u00e4t reduziert die k\u00f6rperliche Belastung und erh\u00f6ht die Pfl\u00fcckleistung pro Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter. Auf diese Weise erh\u00f6hen die Blaubeerproduzenten ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Zwar dominieren weiterhin gro\u00dfe Betriebe aus Osteuropa den Markt, die insgesamt preisg\u00fcnstiger produzieren k\u00f6nnen (u.a. aufgrund gr\u00f6\u00dfere Betriebe und geringerer Lohnkosten). Dennoch stellt die Optimierung dieser Pfl\u00fcckhilfe einen gro\u00dfen Erfolg f\u00fcr die regionalen Blaubeerproduzenten in der deutsch-niederl\u00e4ndischen Grenzregion dar. Die Firma, die das Ausgangsmodell dieser Pfl\u00fcckhilfe entwickelt hatte, wird die von den drei Unternehmen erarbeiteten Verbesserungsvorschl\u00e4ge auf ihr Model \u00fcbertragen und auf allgemeine Funktionalit\u00e4t und Sicherheit pr\u00fcfen, sodass diese Innovation bestenfalls auch anderen Betrieben zur Verf\u00fcgung gestellt werden wird.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"223\" src=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/arti3-300x223-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33987\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Drei Blaubeerproduzenten aus der deutsch-niederl\u00e4ndischen Grenzregion forschten an Verbesserungen einer Pfl\u00fcckhilfe (Foto: Agrobusiness Niederrhein)<\/h6>\n\n\n\n<p><strong>Automatische Messung des Baumstammumfangs erh\u00f6ht Wirtschaftlichkeit von Baumschulen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In einem vierten Innovationsprojekt ging es erneut um die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsf\u00e4higkeit von Baumschulen. Die drei Unternehmen AgroWizard aus Venlo, Baumschule Fleuren mit Standorten in Baarlo und Straelen sowie Baumschule Wilhelm Ley aus Meckenheim stellten folgendes fest: Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen Stammdicke und Marktwert von B\u00e4umen. Beobachtet man regelm\u00e4\u00dfig das Wachstum der B\u00e4ume, kann man auf Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten reagieren und den bestm\u00f6glichen Zeitpunkt zum Verkauf besser bestimmen. Das Erfassen dieser Daten ist bisher jedoch mit hohem Personaleinsatz verbunden und wird daher oft vernachl\u00e4ssigt \u2013 zum Nachteil der Profitabilit\u00e4t der Betriebe. AgroWizard hat ein \u201eStammdickemessger\u00e4t\u201c entwickelt, das im Rahmen des Gutscheinprojekts von den drei genannten Partnern gemeinsam weiterentwickelt und in der Praxis getestet wurde.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"183\" src=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/arti4-300x183-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-33988\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">AgroWizard hat ein Stammdickemessger\u00e4t entwickelt, das im Rahmen des Innovationsprojekts zusammen mit deutschen Partnern weiterentwickelt und getestet wird (Foto: AgroWizard)<\/h6>\n\n\n\n<p><strong>Schutzkulturen zur verl\u00e4ngerten Haltbarkeit von Schnittsalaten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Gro\u00dfteil der Produkte aus dem Agrobusiness ist durch eine schnelle Verderblichkeit und somit schlechte Lagerf\u00e4higkeit gekennzeichnet, so auch Salate. Dies hat zur Folge, dass Lager- und K\u00fchlkapazit\u00e4ten nicht immer optimal ausgenutzt werden k\u00f6nnen. Die au\u00dferdem hohen Anforderungen an Lebensmittelsicherheit bewirken, dass Verluste durch verdorbene oder vorsichtshalber aussortierte Ware nicht vollst\u00e4ndig vermieden werden k\u00f6nnen. Die Firma Hessing Supervers aus Belfeld w\u00e4scht, schneidet und verpackt Salate, Gem\u00fcse und Obst f\u00fcr den Einzelhandel und die Systemgastronomie. Um ihre Logistik zu optimieren und Lebensmittelabf\u00e4lle bei sich und bei Kunden zu reduzieren, ist bereits eine geringf\u00fcgige Verl\u00e4ngerung der Haltbarkeit von Schnittsalaten von gro\u00dfer Bedeutung. Gemeinsam mit der Firma M FOOD GROUP aus Steinfeld-M\u00fchlen forscht Hessing im Rahmen einer der Innovationsgutscheine zu diesem Zweck am Einsatz verschiedener Schutzkulturen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/arti5-300x225-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33989\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Kathrin Poetschki (2.v.l.) und Niels Visschers (r.) vom Agropole-Team besuchten im Herbst 2021 die Projektpartner Hessing und M FOOD (Foto: Agrobusiness Niederrhein)<\/h6>\n\n\n\n<p><strong>Datenbasierte Empfehlungen zur Sattelanpassung verbessern Tierwohl von Reitpferden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wer sich f\u00fcr Pferde und Reitsport interessiert, wei\u00df, dass ein Sattel nicht auf jedem Pferder\u00fccken gleich gut sitzt. Im Gegenteil \u2013 Ein schlecht sitzender Sattel kann gravierende Folgen f\u00fcr die Gesundheit des Tieres haben. Die deutsch-niederl\u00e4ndische Grenzregion ist eine Hochburg f\u00fcr Pferdehaltung und Reitsport. Hier h\u00e4ngt das Tierwohl vieler Reitponys und -pferde davon ab, ob ihre Besitzerinnen und Besitzer ein gl\u00fcckliches H\u00e4ndchen bei der Wahl des Sattels haben. Zwar gibt es Expertinnen und Experten, die hierzu beraten k\u00f6nnen, doch l\u00e4ngst nicht bei jedem Sattelkauf werden Expertise und Erfahrungen zurate gezogen, und auch mit Beratung kann eine falsche Entscheidung getroffen werden. Letztendlich beruht die Expertise in der Regel auf \u201enur\u201c subjektiven Erfahrungen und Einsch\u00e4tzungen. Die beiden Unternehmen EquInnoLab aus Weert und die Sattelmanufaktur St\u00fcbben aus Kempen haben einen Innovationsgutschein genutzt, um ausf\u00fchrlicher zu recherchieren, wie objektivere Daten als Entscheidungsgrundlage erfasst und nutzbar gemacht werden k\u00f6nnen. Ziel ist es, Krankheiten und Fehlstellungen der Tiere durch unpassende S\u00e4ttel zu verhindern, indem Daten von Sensoren und Videoaufnahmen analysiert werden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"201\" src=\"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/arti6-300x201-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33990\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">EquInnoLab und St\u00fcbben untersuchten, wie objektive Daten in die Empfehlung und Beratung rund um den richtigen Sattel einflie\u00dfen k\u00f6nnen (Foto: EquInnoLab)<\/h6>\n\n\n\n<p><strong>Stimmen Sie ab, wer den Agropole Innovation Award 2022 bekommt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des Agropole-Projekts findet am 17. M\u00e4rz 2022 das Zukunfts.Symposium Agropole in der Villa Flora in Venlo statt. Auf dem Programm steht unter anderem ein Rundgang mit verschiedenen Stationen, an denen neue Erkenntnisse, Entwicklungen und Trends im Agrobusiness vorgestellt werden. Au\u00dferdem wird es Gelegenheit zum Netzwerken geben. Alle Teilnehmenden der Veranstaltung d\u00fcrfen an dem Tag abstimmen, welches der sechs vorgestellten grenz\u00fcberschreitenden Projekte aus ihrer Sicht am innovativsten ist und der Branche sowie der Grenzregion am meisten Fortschritt verspricht. Das Gewinner-Team erh\u00e4lt dann den Agropole Innovation Award 2022.<\/p>\n\n\n\n<p>Interessierte sind herzlich eingeladen, sich bis zum 11. M\u00e4rz kostenlos f\u00fcr das Zukunfts.Symposium Agropole unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.agrobusiness-niederrhein.de\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">www.agrobusiness-niederrhein.de<\/a>&nbsp;anzumelden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sechs grenz\u00fcberschreitende INTERREG-Projekte nominiert f\u00fcr Agropole Innovation Award 2022 Seit 2019 arbeiten Agrobusiness Niederrhein aus Straelen, Brightlands&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":98,"featured_media":33985,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[20,21,214],"tags":[],"class_list":["post-33984","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-start","category-unkategorisiert-2"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33984","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/98"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33984"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33984\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/33985"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33984"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=33984"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=33984"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}