

{"id":33933,"date":"2022-11-30T17:22:00","date_gmt":"2022-11-30T14:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/stage.deutschland-nederland.eu\/?p=33933"},"modified":"2023-12-18T03:38:25","modified_gmt":"2023-12-18T00:38:25","slug":"netzwerk-oberflache-e-v-bietet-raum-zum-austausch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/netzwerk-oberflache-e-v-bietet-raum-zum-austausch\/","title":{"rendered":"Netzwerk Oberfl\u00e4che e. V. bietet Raum zum Austausch"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 10. November kamen 72 Repr\u00e4sentant*innen von deutschen und niederl\u00e4ndischen Organisationen, die sich mit nachhaltigen Entwicklungen besch\u00e4ftigen, in Greven zusammen, um sich \u00fcber gemeinsame W\u00fcnsche und Ziele auszutauschen und voneinander zu lernen. Es wurden erfolgreiche Kooperationen vorgestellt und neue grenz\u00fcberschreitende Kooperationsprojekte diskutiert. Netzwerk Oberfl\u00e4che e. V. ist seit Jahren federf\u00fchrend bei der Initiierung von Interreg-Projekten und verbindet KMU als Kooperationspartner, wobei die Grenze sicherlich keine Barriere darstellt! Ein gro\u00dfes grenz\u00fcberschreitendes Netzwerk bietet viele Chancen und M\u00f6glichkeiten, so die Organisatoren der Veranstaltung. Dies wurde durch Projektergebnisse aus bereits abgeschlossenen INTERREG V-Projekten belegt, die inzwischen erfolgreich vermarktet wurden. Die Grundlagen f\u00fcr viele dieser Ergebnisse wurden in den deutsch-niederl\u00e4ndischen Projekten Smart Production und Fairing Flex gelegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Smart Production<\/strong><br>Das Projektkonsortium Smart Production, dem 10 KMU angeh\u00f6ren, hat verbesserte und erschwingliche Herstellungsverfahren f\u00fcr Produkte in Kleinserien erarbeitet. Bei Kleinserienprodukten werden nur wenige Exemplare hergestellt. Gleichzeitig handelt es sich bei solchen Produkten oft um spezielle Formen, die eine kostspielige Herstellung von Formen (en: Mould) erfordern. Die im Rahmen des Projekts entwickelte Fleximould-Technologie erm\u00f6glicht es mit einem Werkzeug individuelle Formen einzustellen. Die Maschine arbeitet mit verstellbaren Stiften, die flexibel und schnell eingestellt werden k\u00f6nnen, um die gew\u00fcnschte Form der Produkte zu erzeugen. Das Material kann dann im Tiefziehverfahren mit Hilfe von Vakuum in die voreingestellte Form gezogen werden. Die hierdurch entstehenden Produkte sind besonders in Kleinserien deutlich kosteneffizienter, da die teure Investition in eine Gusseiserne Form komplett entf\u00e4llt. Die 1,6\u00d70,8 m gro\u00dfe Mould kann in einem industriellen Ma\u00dfstab eingesetzt werden. Praktische Beispiele f\u00fcr Produkte aus der FlexiMould wurden auf dem Treffen gezeigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der Fleximould-Technologie wurden im Rahmen des Projekts auch intelligente 3D-Druckverfahren in gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfstab f\u00fcr bisher nicht druckbare Materialien erforscht und entwickelt. Neue Messmethoden und Algorithmen, die im Rahmen des Projekts erprobt wurden, werden in Zukunft f\u00fcr eine nachhaltige Analyse von Materialen sorgen. Dadurch wird eine unn\u00f6tige Zerst\u00f6rung von Material bei der Materialpr\u00fcfung w\u00e4hrend der Produktion vermieden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>FairingFlex<\/strong><br>Im Rahmen des FairingFlex-Projekts wurden Prototypen f\u00fcr spezielle Fahrr\u00e4der, wie Transportr\u00e4der und Velomobile, entwickelt und in der Praxis getestet. Aufgrund ihrer Verwendung in einem Nischenmarkt werden diese Fahrradtypen nicht wie Standardfahrr\u00e4der aus China und anderen asiatischen L\u00e4ndern bezogen, sondern von mittelst\u00e4ndischen Unternehmen in den Niederlanden und Deutschland hergestellt. Beide L\u00e4nder haben ihre eigenen Kenntnisse und Erfahrungen in Teilbereichen, die sich gegenseitig erg\u00e4nzen, wobei das eine Land mehr Einblick in leichte Strukturen und das andere in Festigkeitsberechnungen hat. Ein gemeinschaftliches Ziel ist ein umweltfreundliches Verkehrswesen mit speziellen Fahrr\u00e4dern. Wichtig ist, dass diese speziellen Fahrr\u00e4der den motorisierten Verkehr ersetzen k\u00f6nnen, damit ihre Nutzung weniger umweltsch\u00e4dlich ist. Leichtbau ist hier ein Schl\u00fcsselwort, da dadurch beim Radfahren weniger (elektrische) Energie ben\u00f6tigt wird. Um dies zu erreichen, wurde die Technologie des Projekts Smart Production wiederverwendet. Auf diese Weise sind die verarbeiteten Materialien robust und gleichzeitig leicht. So kann der Velomobilist mit der gleichen Batterie l\u00e4ngere Strecken zur\u00fccklegen. Dazu geh\u00f6rten auch geschlossene Modelle mit Stromlinienverkleidungen, um mit weniger Luftwiderstand ans Ziel zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Produktionsverfahren mit der Fleximould bietet auch L\u00f6sungen f\u00fcr Transportfahrr\u00e4der. Dar\u00fcber hinaus arbeiten die Projektpartner an Isolierungskonzepten, die den Transport von kalten und warmen Lebensmitteln bei konstanter Temperatur erm\u00f6glichen. Die anschlie\u00dfende Produktion mit den verschiedenen Materialien wurde auf der Fleximould durchgef\u00fchrt. Transportfahrr\u00e4der bieten eine gute Alternative zu den vielen Lieferwagen der Superm\u00e4rkte, die nach Hause liefern und zunehmend das Stra\u00dfenbild dominieren. Der Projektpartner Nijland Cycling pr\u00e4sentierte bei der Veranstaltung am 10.11. einen Prototyp eines im Rahmen des FairingFlex-Projekts entwickelten Transportfahrrads.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Die INTERREG VA \u2013 Projekte \u201eSmart Production\u201c und \u201eFairingFlex\u201c werden durch die Europ\u00e4ische Union finanziert. Au\u00dferdem unterst\u00fctzten das Wirtschaftsministerium des Landes NRW, das Ministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klima sowie die Provinzen Overijssel, Gelderland und Frysl\u00e2n die beiden Projekte.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 10. 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