

{"id":32872,"date":"2023-11-14T01:10:00","date_gmt":"2023-11-13T22:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/stage.deutschland-nederland.eu\/?p=32872"},"modified":"2025-04-01T09:30:47","modified_gmt":"2025-04-01T06:30:47","slug":"kreislaufwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/kreislaufwirtschaft\/","title":{"rendered":"Kreislaufwirtschaft"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wussten Sie, dass man sich in verschiedenen Interreg VI-Projekten auch mit dem Thema \u201eM\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine grenz\u00fcberschreitende Kreislaufwirtschaft\u201d besch\u00e4ftigt?&nbsp;<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Regionale Programmmanagement Interreg aus Gronau hat sich mit Thomas Melchert von der Handwerkskammer M\u00fcnster (Projektleiter von Two4C) und Martin Gr\u00fcndkemeyer von Netzwerkoberfl\u00e4che NRW e.V. (Projektleiter von X-Lives) getroffen, um mehr \u00fcber das Thema Kreislaufwirtschaft zu erfahren. Die Interreg VI -Projekte sind kurz nacheinander mit der Durchf\u00fchrung begonnen und besch\u00e4ftigen sich mit \u00e4hnlichen Themen. Mit diesem Interview m\u00f6chten wir zeigen, dass es durchaus auch Synergien zwischen Projekten geben kann und Interreg-Projekte untereinander nicht konkurrieren sondern sich erg\u00e4nzen k\u00f6nnen. Two4C und X-Lives sind daf\u00fcr sehr sch\u00f6ne Praxisbeispiele.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was ist in wenigen S\u00e4tzen das zentrale Thema des Projekts, das Sie durchf\u00fchren (jeweils f\u00fcr Two4C und X-Lives)?<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herr Melchert erkl\u00e4rt, dass es bei dem Projekt Two4C darum geht, eine m\u00f6glichst gro\u00dfe Zahl von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) aus f\u00fcnf verschiedenen Branchen auf \u201edie Schienen zu setzen\u201c, um den Transformationsprozess hin zu mehr \u201eCircular Economy\u201c zu starten. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt f\u00fcr diesen Start, da man festgestellt hat, dass viele Betriebe hier noch gar nicht richtig auf dem Weg sind. Herr Gr\u00fcndkemeyer vom Projekt \u201eX-Lives\u201c best\u00e4tigt, dass das in seinem Netzwerk auch aufgefallen ist, wobei die gro\u00dfen Unternehmen sich schon l\u00e4nger mit dem Thema Kreislaufwirtschaft auseinandersetzen. Das Thema ist bei den KMU zwar schon angekommen und sie wissen, dass man da was machen m\u00fcsste, aber die Priorit\u00e4ten liegen da momentan noch woanders.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herr Melchert erw\u00e4hnt, dass aus einer im Vorfeld bereits durchgef\u00fchrten Machbarkeitsstudie deutlich hervorgegangen ist, dass sich die KMU in diesem Bereich auch Unterst\u00fctzung w\u00fcnschen. Das Projekt Two4C besteht aus mehreren Arbeitspaketen, angefangen von einem Quickscan bei den Betrieben, um dort die sogenannte \u201eCircular Readiness\u201c zu ermitteln \u00fcber die Bildung von grenz\u00fcberschreitenden Tandems, \u201eCircu-Trainings\u201c bis hin zum offenen Projektteil. In diesem kann man als KMU f\u00fcr eine tolle innovative Idee finanzielle Unterst\u00fctzung erhalten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herr Gr\u00fcndkemeyer erg\u00e4nzt, dass viele KMU zuerst den \u00f6konomischen Aspekt sehen und denken: \u201eWas kostet mich das?\u201c. Das wird oft als Anschubh\u00fcrde, sich mit dem Thema intensiver zu besch\u00e4ftigen, gesehen. Die Teilprojekte im offenen Projektteil sollen dazu beitragen, die KMU zu motivieren, sich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen und Prozesse intern anschieben zu wollen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Warum ist die grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit f\u00fcr beide Projekte wichtig?<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herr Gr\u00fcndkemeyer erkl\u00e4rt, dass man ja schon einen gemeinschaftlichen Wirtschaftsraum hat, aber es gibt doch weitestgehend unterschiedliche Mentalit\u00e4ten und Gesetzgebungen. Es findet immer mehr grenz\u00fcberschreitend statt, z.B. finden viele Produktlieferungen aber auch eine Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen bereits grenz\u00fcberschreitend statt. Allerdings hat er das Gef\u00fchl, dass der Zirkel gerade bei dem Thema Abfallverwertung an der Grenze unterbrochen wird. Als Beispiel nennt er das Pfandsystem: in den Niederlanden ist das Pfandsystem f\u00fcr kleine Getr\u00e4nkeflaschen und -dosen eingef\u00fchrt worden. In Deutschland existiert das System allerdings schon sehr lange.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herr Melchert f\u00fcgt erg\u00e4nzend hinzu, dass er anhand von vorangegangenen Interreg-Projekten mitbekommen hat, dass man sich in den Niederlanden bereits intensiver mit Thema \u201eCircular Economy\u201c befasst hat und man dann nat\u00fcrlich von dem gegenseitigen Wissen profitieren k\u00f6nnte. Herr Gr\u00fcndkemeyer erw\u00e4hnt noch, dass das in der Rohstoffbranche schon gr\u00f6\u00dftenteils funktioniert, warum sollte das dann nicht auch in der Abfallverwertung klappen?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was ist die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung f\u00fcr Ihre Projekte im Bereich der Kreislaufwirtschaft?<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herr Gr\u00fcndkemeyer erkl\u00e4rt, dass die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung sein wird, die T\u00fcren zur Akzeptanz zu \u00f6ffnen. Herr Melchert gibt an, dass man mit dem Projekt Two4C den KMU Chancen vermitteln m\u00f6chte. Aus Diskussionen mit den KMU geht oft hervor, dass sie sich als schw\u00e4chstes Glied in der Kette sehen und sich nicht in der Lage f\u00fchlen als KMU so eine Position in der Lieferkette einzunehmen und zu sagen, sie geben jetzt mal die Richtung vor. Herr Melchert sagt: \u201eDas Brett ist aber dicker als wir das im Vorfeld erahnt haben. Es wird wirklich schwer, eine so gro\u00dfe Zahl von KMU zu erreichen\u2018\u2018. Herr Gr\u00fcndkemeyer fragt Herrn Melchert, ob er in etwa sagen kann, wie viele Mitarbeiter so ein Handwerksbetrieb hat. Herr Melchert antwortet, dass es sich z.B. bei Metallbaufirmen nicht um unbedingt kleine Betriebe handelt. Dort gibt es ca. 25-80 Besch\u00e4ftigte. In jedem Betrieb muss es eine Person geben, die das Ganze dann auch anpackt. Bei gr\u00f6\u00dferen Handwerksbetrieben gibt es oft solche Personen, je kleiner die Betriebe werden, bleibt das meisten an der Unternehmerin oder Unternehmer h\u00e4ngen und da wird es, auch aufgrund vom normalen Tagesgesch\u00e4ft, noch schwieriger.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herr Gr\u00fcndkemeyer f\u00fcgt noch hinzu, dass man gerade bei den KMU Aufkl\u00e4rungsarbeit schaffen muss, z.B. durch die Aufzeigen von generellen Mechanismen oder der Einf\u00fchrung von Automatismen aufgrund von Rahmenbedingungen, so wie es im Projekt X-Lives anhand von u.a. \u201eProof of consence\u201c gezeigt werden soll. In Two4C geht es mehr um das Thema Aufkl\u00e4rung und in X-Lives um die Praxis. Deswegen erg\u00e4nzen sich die beiden Projekte auch sehr gut. Wenn man z.B. jemanden hat, der das Bewusstsein daf\u00fcr hat, einen neuen Weg gehen m\u00f6chte und das anhand von der Entwicklung eines Prototyps in der Praxis ausprobieren m\u00f6chte. Hier sieht er Synergien, wo man dann in X-Lives am Material oder Produkt selber Versuche machen kann. Das wird mit X-Lives anvisiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sie selbst weisen darauf hin, dass sich die beiden Projekte gegenseitig erg\u00e4nzen. Man spricht hier also nicht von Konkurrenz?<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herr Gr\u00fcndkemeyer sagt, dass Konkurrenz zwischen den Projekten kein Thema ist. Eher das Gegenteil ist der Fall. Man hat ja schon bei der Antragstellung eng zusammengearbeitet. Die beiden Projekte erg\u00e4nzen sich prima aufgrund der Bewusstseinskette und dem Entwicklungsstatus der jeweiligen Partner. Eine Person des einen sitzt sogar im Beirat des jeweils anderen Projekts, um zu erfahren, was an der \u201eanderen Seite\u201c so passiert. So findet immer ein Austausch statt. Herr Melchert erw\u00e4hnt noch, dass teilweise bestimmte Institutionen sogar in beiden Beir\u00e4ten sitzen, da diese viel Wissen f\u00fcr beide Projekte mitbringen. Das RPM erg\u00e4nzt, dass ein Projektbeirat zwar vom Interreg-Programm vorgeschrieben wird, aber die Zusammensetzung des Beirats aus Experten von den Projektpartnern eigenverantwortlich stattfindet. Es ist wichtig, dass die Mitglieder Kenntnisse mitbringen, aber auch, dass sie \u00fcber ein gro\u00dfes Netzwerk von Unternehmen verf\u00fcgen, die man erreichen kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Worin unterscheiden sich die beiden Projekte?<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herr Gr\u00fcndkemeyer erl\u00e4utert, dass man in X-Lives erst nach z.B. den Quickscans in Two4C mit einer Idee zu ihm kommt, die man technisch umsetzen will. In Two4C geht es also haupts\u00e4chlich um die Aufkl\u00e4rung und in X-Lives um die Umsetzung. Das technische Entwicklungsniveau ist bei X-Lives h\u00e4ufiger ein wenig h\u00f6her. Herr Melchert erg\u00e4nzt aber, dass es in Two4C sicher auch m\u00f6glich w\u00e4re, dass man am Ende der jeweiligen Bausteine sch\u00f6ne innovative Gesch\u00e4ftsideen oder Produktideen hat, die man \u00fcber den Beirat zur Genehmigung im Lenkungsausschuss vorlegen kann; also das, was man in X-Lives von Anfang an macht. \u201eEs funktioniert dann eher wie ein Trichter, bei dem wir zu Beginn zahlreiche Unternehmen hinsichtlich der Verfahren f\u00fcr eine kreislauforientiertere Arbeitsweise beraten und letztendlich mit einigen von ihnen tats\u00e4chlich den Schritt zur Umsetzung dieser Verfahren in die Praxis machen\u2018\u2018, sagt er.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Two4C und X-Lives haben beide einen offenen Bereich, d. h. Unternehmer k\u00f6nnen sich auch w\u00e4hrend der Projektlaufzeit noch f\u00fcr die Teilnahme an dem Projekt bewerben. Wie begeistern Sie die Unternehmer daf\u00fcr, Teil der Projekte sein zu wollen?<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Projektpartner werden lt. Herrn Melchert in unterschiedlichen Netzwerken, aber auch durch Aush\u00e4ndigung von Brosch\u00fcren oder auch durch direkt Ansprache gefunden. Au\u00dferdem wurden schon 5 oder 6 Vortr\u00e4ge gehalten, wo man auch \u00fcber Two4C informiert wird. Herr Gr\u00fcndkemeyer sagt, dass in X-Lives schon diverse Themenworkshops beiderseits der Grenzen durchgef\u00fchrt wurden und auch noch werden. Ziel dabei ist jeweils die Zusammenf\u00fchrung von deutschen und niederl\u00e4ndischen Partnern und sie zum Austausch zu motivieren und im besten Fall die gemeinsame Planung und Durchf\u00fchrung eines Projekts.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Geh\u00f6ren Sie zur Zielgruppe des jeweils anderen? Das hei\u00dft: Nehmen Projektpartner von X-Lives an Treffen von Two4C teil und umgekehrt?<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herr Melchert antwortet, dass regelm\u00e4\u00dfig interne Treffen stattfinden. Wenn themenspezifische Veranstaltungen oder Beiratssitzungen stattfinden, l\u00e4dt man sich selbstverst\u00e4ndlich gegenseitig ein. Herr Gr\u00fcndkemeyer findet es in dem Konsens sehr wichtig, dass man miteinander redet. Er findet, dass das \u201eNetzwerken\u201c in digitaler Form nicht so geeignet ist und findet es besser, wenn man sich pers\u00f6nlich trifft. Bei den pers\u00f6nlichen Treffen kann man sich besser austauschen und \u00fcber m\u00f6gliche neue Ideen mit bestimmten Personen sprechen. Er sagt auch, dass in Two4C eher die Handwerks-unternehmen angesprochen werden und in X-Lives die Industrieunternehmen. Herr Melchert antwortet darauf, dass es f\u00fcr Two4C aber nicht unbedingt entscheidend ist, ob ein KMU bei der IHK oder HWK registriert ist. Jeder Betrieb, der die Kriterien eines KMU erf\u00fcllt, kann mitmachen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>X-Lives endet im Fr\u00fchjahr 2026 und Two4C im Fr\u00fchjahr 2027. Was wollen Sie bis zum Ende der Projektlaufzeit erreicht haben?<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herr Melchert sagt, dass man f\u00fcr Two4C auf jeden Fall die Zielindikatoren erreichen will. Nat\u00fcrlich m\u00f6chte man gerne was Bleibendes haben nach Projektende. Er redet in Vortr\u00e4gen so oft \u00fcber den Transformationsprozess hin zur zirkul\u00e4ren Wirtschaft. Dann spricht man aber von 10, wenn nicht sogar mehr Jahre. Wenn das Projekt im Fr\u00fchjahr 2027 beendet wird, ist der Prozess ja noch nicht beendet. Sch\u00f6n ist auch, dass man durch ein solches Projekt ein neues Team zusammenstellen kann und dass sich dieses Team dann vielleicht sogar nach Projektende noch weiter mit solchen Themen an KMU herangehen zu lassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Herrn Gr\u00fcndkemeyer ist es klar, dass sie im Projekt X-Lives erprobte Beispiele aus der Praxis haben m\u00f6chten, L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr die Verwertung insbesondere von Kunststoffe oder Verbundmaterial, die es bisher noch nicht gab. X-Lives hat neben einem offenen auch einen Kernentwicklungsbereich. Da haben sie 4-5 Technologien, die hohes Potenzial haben, neue Recycling- oder Upcyclingprozesse zu etablieren in der Wirtschaft, wie man nicht reparable Stoffe verwertet, also nicht nur verbrennt oder deponiert. Es sollen M\u00f6glichkeiten geschaffen werden, wie man neben den klassischen Verwertungen ernsthafte Recyling-Ans\u00e4tze hat. Das hei\u00dft, man f\u00e4hrt ein Material nicht immer im Kreis, wie bei Plastikflaschen, sondern verwendet diesen Wertstoff in anderen Prozessen. Man baut sozusagen eine Br\u00fccke zu anderen Wertstoffen. Da m\u00f6chte man mit dem Projekt Beispiele aus der Praxis aufzeigen, wie so etwas gehen kann, z.B. durch Umformung von Material einen neuen Wertstoff aus einer anderen Kette wieder nutzen zu k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herr Melchert f\u00fcgt hinzu, dass das f\u00fcr KMU auch ein L\u00f6sungsansatz sein kann, diese Innovationen aufzugreifen und gewisse Kundenzielgruppen ansprechen. Die Projekte, die in Two4C entstehen werden, sollen eine Leuchtturmfunktion haben. Dass man andere ermuntert \u201eguck mal, das sind Beispiele, denk doch mal dr\u00fcber nach\u201c. Man wird sicher \u00fcber 100 Betriebe haben, die den Transformationsprozess schon mit vielen Schritte durchlaufen haben und damit zeigen, dass das alles kein \u201eHexenwerk\u201c ist. Die Nachhaltigkeit des Projektes wird am Ende des Projektes deutlich, wenn man L\u00f6sungsans\u00e4tze aufzeigen kann und vielleicht sogar schon Beispiele hat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herr Gr\u00fcndkemeyer erkl\u00e4rt noch, dass die F\u00f6rderung auch eine Risikosenkung bedeutet, da das wirtschaftliche oder technische Risiko f\u00fcr die KMU so hoch ist, dass es nicht abzuw\u00e4gen ist, ob der Weg, den man beschreitet nicht in eine Sackgasse f\u00fchrt. Mit der Durchf\u00fchrung des \u201eProof of concept\u201c, z.B. der Entwicklung einer neuen Technologie, die noch nicht auf dem Markt erprobt ist, zeigt man den Betrieben, dass es funktioniert. Das Risiko wird dadurch durchaus geringer. Man hat dann eine Art Ger\u00fcst, welches man verwenden kann, z.B. wie hoch k\u00f6nnen die Kosten werden, welche Materialen ben\u00f6tigt man.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>F\u00fcr beide Projekte stellt die Europ\u00e4ische Union eine F\u00f6rderung aus dem Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr Regionale Entwicklung (EFRE) zur Verf\u00fcgung. Des Weiteren werden sie vom Nieders\u00e4chsischen Ministerium f\u00fcr Bundes- und Europaangelegenheiten, dem Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klima und Energie NRW auf deutscher Seite und vom Ministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klima auf niederl\u00e4ndische Seite finanziert.&nbsp;<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Das Projekt \u201eTwo4C\u201c wird zus\u00e4tzlich noch von den Provinzen Overijssel, Gelderland, Drenthe, Flevoland, Fryslan, Groningen finanziell unterst\u00fctzt.<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Das Projekt \u201eX-Lives\u201c bekommt zus\u00e4tzliche finanzielle Unterst\u00fctzung von den Provinzen Overijssel, Gelderland, Drenthe, Fryslan, Groningen, Limburg und Noord-Brabant.<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Sie \u00fcber diese Projekte auf dem Laufenden bleiben m\u00f6chten, behalten Sie diese Website im Auge. Hier finden Sie regelm\u00e4\u00dfige Updates zu den Projekten. Dar\u00fcber hinaus verf\u00fcgen die Projekte \u00fcber ihre eigenen Websites (<a href=\"https:\/\/www.two4c-interreg.eu\/de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><strong>Two4C<\/strong><\/a> und <strong><a href=\"https:\/\/www.oberflaeche-nrw.de\/de\/projekte\/x-lives\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">X-Lives<\/a><\/strong>).&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wussten Sie, dass man sich in verschiedenen Interreg VI-Projekten auch mit dem Thema \u201eM\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine grenz\u00fcberschreitende Kreislaufwirtschaft\u201d besch\u00e4ftigt?<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":32873,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[20,21],"tags":[],"class_list":["post-32872","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-start"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32872","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32872"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32872\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/32873"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32872"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32872"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/deutschland-nederland.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32872"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}