Hydrogen to Business (H2B) fördert den Einsatz von Wasserstofftechnologien bei energieintensiven KMU im Interreg-A-Gebiet NL-DE. Das Projekt beschleunigt die Anwendung von grünem Wasserstoff, bietet aber auch Raum für kohlenstoffarmen Wasserstoff und Trägerstoffe (u. a. Methanol, Biogas,LOHC), wenn eine Elektrifizierung nicht realisierbar ist. H2B trägt zu einem „innovativeren Programmgebiet” bei, indem es die Forschungs- und Innovationskapazitäten erhöht und fortschrittliche Technologien einführt.
Der Ansatz ist modular: (1) 100 Machbarkeitsanalysen durch Hochschulen mit einer standardisierten Wasserstoff-Geschäftsmodellmethodik und Entwicklung eines offenen Online-Tools; (2) 30 technische Validierungen (TRL4) mit Tests in Demolabs oder vor Ort; (3) 6 Entwicklungsprojekte (TRL5), die Skalierbarkeit, Integration und Hindernisse in realen Unternehmensumgebungen testen.
Zielgruppe sind KMU mit hohem Energiebedarf, u.a. in den Bereichen Landwirtschaft, Chemie, Logistik und Bau, die durch Kosten, Netzüberlastung und politischen Druck eingeschränkt sind. H2B schafft Nachfrage, senkt Hürden und beschleunigt die Umsetzung durch konkrete Fallbeispiele.
Das Konsortium besteht aus regionalen Entwicklungsgesellschaften (Oost NL, NOM, Technologieförderung Münster, Energy Hub Emsland) und Hochschulen (Saxion, Hanze, FH Münster, Westfälische HS), mit ZBT als inhaltlichem Dreh- und Angelpunkt und mit Testanlagen via LOI’s. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist unerlässlich, um Wissen, Ketten und Märkte zu verbinden und Asymmetrien in der Politik zu überbrücken.
Die Kontinuität wird durch regionale Investitionspläne, offene Tools und das Weiterwachsen zu TRL6+ sowie Folgefinanzierungen (OWE/CCfD/Horizon) gewährleistet. H2B knüpft an nationale Strategien, Hydrogen Valleys und Interreg-Projekte an, fördert Chancengleichheit bei der Auswahl und Umsetzung und liefert nachweisbare Umweltvorteile (CO₂-, NOx-Reduktion) ohne negative Auswirkungen auf die Biodiversität.















