Mit dem Projekt wird eine Qualifizierungs- und Informationsoffensive zum Einsatz Erneuerbarer Energien in der Gebäudetechnik in Overijssel, NRW und Niedersachsen umgesetzt. Zielgruppen sind Handwerker und Planer aus den Bereichen Sanitär-Heizung-Klima, Kälte- und Elektrotechnik. Zu 12 Innovationsthemen wurden Lehrgangsmodule entwickelt und erprobt und werden derzeit als Präsenz- und Onlineveranstaltungen verstetigt sowie an weitere Bildungseinrichtungen multipliziert. Auf diese Weise werden die Fachkräfte der Branchen darin qualifiziert die neuen Techniken im Bereich der erneuerbaren Energien anzuwenden und umzusetzen.
KMU werden darüber hinaus durch 2 binationale Fachtagungen und ein binationales Austauschforum mit Exkursionen unterstützt, sich der Thematik und den Anforderungen an ihren Betrieb zum Gelingen der Energiewende zu öffnen. Dies geschieht auch über Veröffentlichungen und eine fachlich informative Internet-Präsenz. Thematisch geht es um die Installation von Wärmepumpen und von Photovoltaikanlagen als zentraler Technologiesprung für die Energiewende ebenso wie die Sektorkopplung von Haustechnik und E-Mobilität, um innovative Techniken wie Smart Home, innovative Kraft-Wärme-Kopplung, alternative Energieträger wie grüner Wasserstoff und Biogas.
Das Projekt wurde als grenzüberschreitendes deutsch-niederländisches Interreg-Projekt konzipiert, weil diese Zusammenarbeit sowohl ein fachliches Plus durch unterschiedliche technische Entwicklungsstände erwarten lässt als auch zur Strukturverbesserung und zum grenzüberschreitenden Arbeiten in der Euregio beiträgt. Die Themen sind auf beiden Seiten der Grenze gleichermaßen relevant. In beiden Ländern haben die Erneuerbaren noch zu wenig Einzug in die Berufsbildung gehalten.















