Das Projektziel ist die Entwicklung und Evaluation von
Softwareprodukten und Algorithmen für das Gesundheitswesen, die die
Steuerung der Patientenströme und Kapazitäten im Programmgebiet
verbessern, sodass der Zugang zur und die Effizienz der
Gesundheitsversorgung sichergestellt wird.
Wir fokussieren uns
auf Rettungsdienste, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sowie deren
grenzübergreifende Kollaboration. Aufgrund der räumlichen Nähe im
Grenzgebiet ist eine doppelte Bereitstellung von z.B. Rettungswagen und
(Intensiv-)Betten nicht zwingend nötig. Vielmehr bietet die gemeinsame
Nutzung von Kapazitäten über die Grenze die Möglichkeit, Patienten
bedarfsgerecht zu versorgen und Überkapazitäten einzusparen. Dies ist
eine komplexe Planungsaufgabe mit hohem Koordinationsaufwand, deren
Lösung wir unterstützen. Wir setzen Methoden aus den Bereichen IT,
Künstliche Intelligenz und Analytics ein, um am Ende durch Software und
Algorithmen Patientenströme zwischen Gesundheitseinrichtungen und
Kapazitäten in der Region intelligent zu steuern. Die Algorithmen
ermöglichen datengetriebene Entscheidungen auf Basis von
Nachfrageprognosen. Neben regulären Bedarfen betrachten wir auch hohe
Nachfrage, z.B. Pandemien, da hier die grenzübergreifende Kollaboration
durch die hohe Belastung noch wichtiger ist. Wir entwickeln die Software
basierend auf Feedback unserer Partner im
Gesundheitswesen, um Barrieren für den Einsatz abzubauen. Durch ein
neues Schulungskonzept vereinfachen wir den Einsatz der Produkte.
Die
grenzüberschreitende Betrachtung der Patientenströme und Kapazitäten
schafft ein großes Potential, um Effizienz und Qualität und damit die
Gesundheitsergebnisse im Programmgebiet zu verbessern. Das
grenzübergreifende Konsortium bestehend aus Unternehmen, Universitäten
und Partnern aus dem Gesundheitswesen kombiniert die nötige Expertise
und adressiert Anforderungen aus DE und NL.