AVE Roman Landscape macht die römische Landschaft in der Grenzregion Gelderland–Niederrhein zu einem zusammenhängenden und grenzüberschreitenden Erlebnis. Niederländische und deutsche Partner – GMR Arnhem‑Nijmegen, Valkhof Museum, Erfgoed Gelderland (EG), Stiftung Verborgen Stad, Landschaftsverband Rheinland (LVR, Amt für Bodendenkmalpflege, Landesmuseum, Archäologischer Park Xanten), Museen in Kleve und Krefeld – bündeln
ihre Kräfte, um die gemeinsame römische Vergangenheit sichtbar zu machen und in
Wert zu setzen. Über die Netzwerke von EG und LVR schließen sich weitere regionale Museen und die Niederländische Limes‑Samenwerking an. Durch den Austausch von Fachwissen reicht das Projekt über die Region hinaus und stärkt die Zusammenarbeit entlang des UNESCO‑Welterbes Niedergermanischen Limes.
AVE verbindet römische Fundstellen mit digitalen Technologien wie VR, AR und 3D‑Rekonstruktionen. Das Projekt eröffnet den Zugang zur römischen Landschaft und ermöglicht es Bürgern, das gemeinsame Erbe und die historischen Verbindungen zwischen beiden Ländern zu verstehen. Innovativ
ist eine digitale Basisinfrastruktur, in die virtuellen Dienste
integriert und nachhaltig verwaltet werden können. Sie bietet offenen Zugang zu einer virtuellen römischen Landschaft, einem „Römischen Street View“ und gemeinsamen story lines.
Die
Partner nutzen XR-Anwendungen und setzen die virtuellen Rekonstruktionen in
skalierbare Ausstellungskonzepte um: von „immersiven Räumen” über
Augmented-Reality-Anwendungen in der Landschaft bis hin zu physischen
Objekten. Dadurch werden römische Orte in der Region digital wie physisch besser zugänglich. AVE stärkt die regionale Identität, fördert Innovation in Museen und schafft eine dauerhafte, grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Die digitale Infrastruktur ist zukunftssicher und kann künftig
für andere römische Themen und historische Epochen oder Regionen eingesetzt werden, sodass Bürger ein Landschaftsbild erleben, das einst ohne Grenzen funktionierte.















