Offenes Grenzland: Nachrichten, die zwei Länder näher zusammenbringen

09.03.2026

In einer Region, in der Grenzen manchmal mehr trennen als verbinden, zeigt Offenes Grenzland, wie es auch anders gehen kann: gemeinsam Geschichten schreiben, einander besser verstehen und Nachrichten bringen, die wirklich zum Leben in der Grenzregion passen!

Das Interreg-Projekt Offenes Grenzland hat zum Ziel, den Bürgern in der Grenzregion mehr, relevantere und besser zugängliche Nachrichten aus ihrer eigenen Umgebung zu liefern. Zu diesem Zweck bündeln neun lokale Medienorganisationen ihre Kräfte und legen den Grundstein für deutsch-niederländischen Regionaljournalismus in der Grenzregion. Gemeinsam haben sie eine große Reichweite, sowohl online als auch über Printmedien. Damit decken sie ein beträchtliches Gebiet ab: von Venlo bis zum Achterhoek auf niederländischer Seite und von Bocholt bis Duisburg auf deutscher Seite.

Um die Relevanz und den Bezug zur Erlebniswelt zu gewährleisten, werden die Themen für die Publikationen von Bürgern ausgewählt, die an einem Fieldlab teilnehmen. Viermal im Jahr werden Hauptthemen festgelegt, daneben werden weitere aktuelle Grenzthemen aufgegriffen. Am Ende eines Quartals wird eine zweisprachige Talkshow mit deutschen und niederländischen Gästen produziert. Die Talkshows sind auf den Kanälen der Projektpartner unter dem Namen „Open Grensland/Offenes Grenzland” zu finden.

Während der Sitzung des Regionalen Lenkungsausschusses Rhein-Waal im Januar 2026 stellte der Direktor des Leadpartners Stichting Regionaal Mediacentrum REGIO8 das Projekt und seine Reichweite vor. Dabei war auch ein sogenannter Euregio-Redakteur von Studio47 Stadtfernsehen Duisburg GmbH & Co. KG anwesend, der die journalistische Praxis und Zusammenarbeit erläuterte. Einige Beispiele für Veröffentlichungen zeigten deutlich, welche Themen behandelt werden und welche Medienplattformen dafür genutzt werden. Dabei fällt auf, wie unterschiedlich die Nachrichten für die verschiedenen Plattformen gestaltet sind: Ein Beitrag auf einer Website unterscheidet sich deutlich von einem Beitrag auf anderen Social-Media-Plattformen. Der Grund dafür liegt vor allem in der Art und Weise, wie die Zielgruppe am besten erreicht werden kann.

Das Projekt Offenes Grenzland läuft bis Ende März 2027 und verfügt über ein Gesamtbudget von 1.781.714,93 €. Die Partner leisten einen Eigenbeitrag in Höhe von 890.857,50 €. Das Projekt wird im Rahmen des Interreg VI-Programms Deutschland-Niederlande durchgeführt und mit einem Betrag von 890.857,43 € durch die Europäische Union, dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, der Provincie Gelderland und der Provincie Limburg mitfinanziert.

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