Das Interreg-Projekt X-Lives ist erfolgreich abgeschlossen. Am 8. September 2026 fand in der Stroetmanns Fabrik in Emsdetten die Abschlussveranstaltung des Projekts gemeinsam mit dem Branchentag des Netzwerk Oberfläche NRW e. V. statt. Im Mittelpunkt standen die Ergebnisse von X-Lives und seinen Teilprojekten sowie der Austausch darüber, wie die entstandene Zusammenarbeit auch über das Projektende hinaus fortgeführt werden kann.
Kreislaufwirtschaft über Grenzen hinweg
Im Rahmen von X-Lives arbeiteten Unternehmen und Wissenseinrichtungen aus Deutschland und den Niederlanden gemeinsam an innovativen und nachhaltigen Kreislauflösungen. Im Mittelpunkt standen dabei Polymere, Fasern und mineralische Werkstoffe sowie die Frage, wie Rohstoffe und Materialien möglichst lange im Kreislauf gehalten und wiederverwendet werden können.
In verschiedenen Teilprojekten wurden konkrete Ansätze entwickelt und praktisch erprobt. Die grenzübergreifende Zusammenarbeit ermöglichte es, unterschiedliche Kompetenzen und Erfahrungen aus beiden Ländern zusammenzubringen und gemeinsam neue Lösungen für eine nachhaltigere Nutzung von Materialien zu entwickeln.
Projektabschluss als Teil des Branchentags
Der Abschluss von X-Lives wurde in diesem Jahr mit dem Branchentag Oberflächentechnologie des Netzwerk Oberfläche NRW e. V. verbunden. Unter dem Titel „Innovation an der Oberfläche: X-Lives und künstliche Intelligenz“ wurden die Ergebnisse des Projekts mit weiteren fachlichen Impulsen und aktuellen Entwicklungen aus der Branche zusammengebracht. Ziel war es, die Erkenntnisse, entwickelten Lösungen und Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung von X-Lives zu teilen und zugleich mögliche Anschlussthemen und Kooperationen in den Blick zu nehmen.
Referentinnen und Referenten präsentierten Ergebnisse aus X-Lives und seinen Teilprojekten sowie weitere Interreg-Initiativen. Der Branchentag bot darüber hinaus ein breiteres fachliches Programm aus der Kunststoff- und Oberflächentechnik. Auf der Agenda standen unter anderem Themen wie zirkuläre Hochleistungskunststoffe, Grasfasern in Papier und Karton, Recyclingverfahren und recycelbare Materialien. Weitere Beiträge beschäftigten sich mit neuen Technologien sowie künstlicher Intelligenz und Machine Learning.
Damit bot die Veranstaltung nicht nur Gelegenheit für einen Rückblick auf X-Lives, sondern auch für den Austausch zwischen Unternehmen, Wissenseinrichtungen und weiteren Akteuren über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen.
Die grenzübergreifende Zusammenarbeit geht weiter
Eine wichtige Erkenntnis zum Abschluss von X-Lives ist, dass die Zusammenarbeit nicht mit dem Projektende aufhört. Neben den entwickelten Lösungen sind während der Projektlaufzeit Kontakte, Erfahrungen und grenzübergreifende Netzwerke entstanden, auf denen auch künftig aufgebaut werden kann.
Die Beteiligten machten bei der Abschlussveranstaltung deutlich, dass sie auch über X-Lives hinaus gemeinsam an nachhaltigen Lösungen für das Materialrecycling arbeiten möchten. Damit wirken die im Projekt entstandenen Verbindungen und Ideen über die eigentliche Projektlaufzeit hinaus.















