Die Hochschulen in unserer Region stehen unter Druck. In den Niederlanden ist eine Diskussion über die Wünschbarkeit internationaler Studierender entstanden. In Deutschland gibt es die „Abi-Lücke“ im Jahr 2026, und darüber hinaus leiden sowohl in Deutschland als auch in Flandern einige Studiengänge im klassischen Agrar- und Lebensmittelbereich seit einiger Zeit unter sinkenden Studierendenzahlen, rückläufigem Interesse und sinkender Beliebtheit. Talente verlassen unsere Region, um in Eindhoven, Köln oder anderen Großstädten zu studieren. Für die Euregio Rhein-Maas-Nord ist dies eine unerwünschte Entwicklung. Weniger Studierende führen zu weniger attraktiven Städten und weniger zukünftigen Mitarbeitenden für unsere Unternehmen.
Die Bedeutung des Themas Agrofood (in dem unsere Region sehr stark ist) nimmt weltweit zu. Fachkräfte werden überall benötigt, sei es als klassischer Lebensmitteltechnologe oder als Experte auf dem Gebiet von Future Farming. Mit der HAS, der UM mit neuem Campus in Venlo, der Uni Hasselt und der Hochschule Niederrhein gibt es in unserer Region im Umkreis von nur 100 Kilometern mehrere führende europäische Institute mit jeweils eigenen Spezialgebieten. Die Studierenden nutzen diese Möglichkeit, dieser Vorzug der Region, jedoch noch kaum. Unser aktuelles Projekt möchte dies in den kommenden Jahren mit einem niedrigschwelligen Internationalisierungsprogramm ändern, das den Arbeitsmarkt in der Grenzregion ankurbelt.















