Unsere Gesellschaft wird zunehmend abhängig vom digitalen Datenaustausch, während gezielte Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen in den Grenzregionen stark zunehmen.
Das Aufkommen leistungsfähiger Quantencomputer gefährdet bestehende Verschlüsselungsstandards, sodass neue Technologien erforderlich sind, um Daten langfristig zu schützen. Quantenkommunikation bietet eine vielversprechende Lösung, erfordert jedoch photonische Chips, die in der Region noch nicht ausreichend entwickelt und getestet werden können.
Im Programmgebiet besteht eine starke, jedoch fragmentierte Gruppe von Hightech KMU in Photonik, Halbleiter und Quantentechnologie. Ohne Zusammenarbeit und ohne grenzüberschreitendes Testbed bleibt viel Potenzial ungenutzt. Dieses Projekt bündelt daher sechs komplementäre KMU; QSA Technology, Sabratha Photonics, Microwave Photonics, Pixel Photonics, Picard Memory Systems und Xen Quantum in einem gemeinsamen Cluster.
Das Vorhaben ist eng mit regionalen Ökosystemen verankert, mit assoziierten Partnern wie Prodrive Technologies, der TU Eindhoven, CeNTech, Elmos Semiconductor, dem Reach EUREGIO Startup Center, QuiX Quantum, New Origin, dem CVD und CITC. Gespräche mit Nokia und Vodafone Deutschland zielen darauf ab, das Testbed mit industriellen Netzwerktechnologien zu stärken.
Making ConneQtions erhöht die Innovationskraft der beteiligten KMU durch die gemeinsame Entwicklung neuer Generationen von Quantenkommunikationschips und den Aufbau eines grenzüberschreitenden Testbeds zwischen Enschede und Münster. Dieses Testbed wird ein einzigartiger Standort für internationale Unternehmen und Forschungsprojekte in Europa. Die KMU entwickeln neue Chips und werden auf eine zukünftige Markteinführung vorbereitet, mit dem gemeinsamen Ziel, bis 2032 jährlich vier Millionen Chips zu produzieren. Zugleich entsteht gesellschaftlicher Mehrwert, indem Endnutzer bei der Absicherung ihrer digitalen Infrastruktur unterstützt werden, was zur Datensouveränität beiträgt.















