Das Projekt H2-Enabler entwickelt ein neues Warmumformungsverfahren für metallische Bipolarplatten (BPP), ein zentrales Element von Brennstoffzellen. Da herkömmliche Kaltumformungsverfahren für immer dünnere Platten technisch ungeeignet und zu kostspielig sind, wurde eine Laboranlage zur Warmumformung aufgebaut. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass Warmumformen eine vielversprechende Alternative für eine groß angelegte, kosteneffiziente Produktion darstellt.
Aufgrund dieser vielversprechenden Ergebnisse wird das Projekt um zusätzliche Untersuchungen zur Prozessoptimierung und zu neuen Materialoptionen, darunter ferritische Stahlsorten, erweitert. Diese Erweiterung soll zu höherer Produktqualität, besserer Prozesseffizienz und einer wirtschaftlich tragfähigen Serienfertigung führen. Die Projekterweiterung wurde am 13. Januar 2026 genehmigt.
H2-Enabler reagiert auf den steigenden Bedarf an leistungsfähigen Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in ein Skalierungskonzept und eine Roadmap für die Weiterentwicklung im Interreg-Programmgebiet ein.
Zum Konsortium gehören NMWP Management GmbH, Reden B.V., HoDforming GmbH und die Universität Twente. Das Projekt wird im Rahmen von Interreg VI Deutschland-Nederland durchgeführt und mit 1,0 Mio. Euro von der EU, dem MWIKE NRW, dem niederländischen Wirtschaftsministerium und der Provinz Overijssel kofinanziert.















